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Regierungschefs testen autonomes Fahren

Toyota präsentierte Mobilitätsassistent „Urban Teammate“ beim G7-Gipfel

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  • Lexus LS fährt selbstständig über öffentliche Straßen
  • System kombiniert Kartenmaterial, GPS, Kameras und Radar
  • Autonomes Fahren macht Mobilität sicherer und effizienter
Köln. Vollautonom durch den Straßenverkehr: Wie dies aussehen könnte, hat Toyota beim Treffen der wichtigsten Staats- und Regierungschefs Ende Mai im japanischen Ise-Shima gezeigt. Im Rahmen des G7-Gipfels konnten Besucher einen Lexus LS mit dem neu entwickelten Mobilitätsassistenten „Urban Teammate“ (frei übersetzt „Stadt-Fahrassistent“) testen. Die Oberklasselimousine ist durch die autonome Fahrtechnik selbständig unterwegs.

Mit dem „Urban Teammate“ erprobt der japanische Automobilhersteller das autonome Fahren auf öffentlichen Straßen. Der im Oktober 2015 vorgestellte Nachfolger des „Highway Teammate“, mit dem Fahrzeuge bereits selbstständig über Autobahnen rollen konnten, erkennt nicht nur Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Das System erfasst und reagiert auch auf lokale Verkehrsregeln und -gegebenheiten wie rote Ampeln oder Kreuzungen. Neben dem Kartenmaterial des Navigationssystems nutzt der „Urban Teammate“ dafür GPS, Kameras und hochauflösendes Laserradar. Dadurch sind autonome Fahrten nun auch im innerstädtischen Verkehr möglich.

Damit sich selbstfahrende Fahrzeuge auch in komplexen Verkehrssituationen problemlos zurechtfinden, will Toyota das System mithilfe künstlicher Intelligenz kontinuierlich verbessern. Künftiges Kartenmaterial nutzt zum Beispiel COSMIC, eine automatisierte räumliche Technologie zur Erstellung hochpräziser Karten, was Grundvoraussetzung für autonomes Fahren ist. Mit selbstständig fahrenden Autos will Toyota die Mobilität sicherer und effizienter machen.
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