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Toyota Yaris Langstreckencup 2007

5. Rennen, 47. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

Motorsport
Toyota Yaris Langstreckencup 2007
Toyota Yaris Langstreckencup 2007
Die Youngster haben die Nase vorn

Scheerbath/Trösser schnellste Yaris-Piloten - Frensch Team schied kurz vor Rennende aus

Nürburg/Köln. "Jetzt sind wir hart an Frensch dran", freuten sich Yorck-Enzo Trösser und sein Teamkollege Tim Scheerbath nach der Zielankunft des 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Die beiden 18-jährigen belegten den ersten Platz im Toyota Yaris Langstreckencup. Das favorisierte Frensch Team mit den Brüdern Florian und Karsten am Steuer schied drei Runden vor Rennende wegen eines technischen Defekts aus. Am Streckenabschnitt "Schwedenkreuz" zwang sie ein Felgenbruch zur Aufgabe. Defekte wie dieser können die Teams auf der Langstrecken-Hatz durch die "grüne Hölle Nürburgring niemals ganz vermeiden. Die Berg- und Talfahrt über eine Rundenlänge von 24 Kilometern im Renntempo hat es in sich. "Ein Rennen beim Langstreckencup ist von der Materialbelastung her mit einer vollen Saison im früheren Yaris Cup zu vergleichen", bilanziert Teamchef Ali Frensch. Trotz des Ausfalls gehen die Brüder Florian und Karsten Frensch als führendes Team im Toyota Yaris Langstreckencup 2007 in die Sommerpause.
Erstmals beim Yaris Langstreckencup am Start waren Vater und Sohn Ziegler aus Schwabach. Der 20-jährige Pascal Ziegler fuhr zuvor schon im Yaris Cup und kann jetzt auf die Unterstützung seines Vaters Harald (49) setzen. Dabei gab sich Vater Ziegler vor dem Start realistisch: "Gute Zeiten werden wohl kaum möglich sein, denn ich bin zuvor noch nie auf der Nordschleife ein Rennen gefahren." Harald Ziegler saß beim 47. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen für eine von vier Stunden am Steuer des Toyota Yaris. "Mir hat es gelangt", sagte er anschließend, sichtlich froh über das Resultat seines Einsatzes. Immerhin ist das Vater-Sohn-Team nach 17 Rennrunden mit fünf Runden Rückstand auf den Sieger ins Ziel gekommen. "Ankommen und nichts kaputt machen" lautete die Devise der beiden Rennfahrer, für die weitere Einsätze beim Yaris Langstreckencup geplant sind. Schließlich stehen nach der Sommerpause noch fünf Rennen im Kalender.

Die Popularität der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring lockt auch Teams aus anderen Ländern in die Eifel. Im Toyota Yaris Langstreckencup, der innerhalb dieser Meisterschaft ausgefahren wird, waren beim 5. Lauf drei japanische Fahrer mit einem Toyota Yaris am Start. Das Team Gazoo mit Hirata/Takaki/Yoshinobu am Steuer belegte den 6. Platz in der Klasse SP1. Die Japaner sind damit Drittplatzierte hinter Scheerbarth/Trösser und v.Conrad/Rahi in der Wertung des Toyota Yaris Langstreckencup 2007.