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Toyota Yaris Langstreckencup 2007

2. Rennen, 32. DMV 4-Stunden-Rennen Nürburgring

Motorsport
Toyota Yaris Langstreckencup 2007
Toyota Yaris Langstreckencup 2007
Mit dem Yaris durch die "grüne Hölle"

Hoch-Stimmung in der Eifel: Toyota will sich auf der Nordschleife etablieren

Nürburg/Köln – Mit dem Motorsport ist Toyota über Jahre schon verbunden. Neben dem großen Engagement der Toyota Motorsport GmbH in der Formel 1 Weltmeisterschaft nimmt Toyota Deutschland in diesem Jahr erstmals bei der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring teil. Sechs Jahre war Toyota mit dem Yaris Cup auf Deutschlands Rennstrecken erfolgreich unterwegs. Mit dem Start bei der Langstreckenmeisterschaft betritt Toyota 2007 eine neue motorsportliche Bühne. Mit dem gleichen aber vielfach rennsporterprobten Yaris treten die Fahrer beim Toyota Yaris Langstreckencup 2007 in der berühmten "grünen Hölle" an. Im Gegensatz zum Sprintrennen beim Yaris Cup müssen die Teilnehmer beim neuen Yaris Langstreckencup jetzt verstärkt auf Ausdauer und Standfestigkeit setzen. Insgesamt zehn Rennen stehen auf dem Kalender und immer gilt: Eine Runde ist 24,433 Kilometer lang. Sie setzt sich aus der traditionellen Nordschleife und dem Sprintkurs der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings zusammen. Damit hat der Veranstalter, die Veranstaltergemeinschaft Langstreckencup Nürburgring (VLN), die Legende und die Moderne mit höchstem motorsportlichen Anspruch verbunden – ein ideales Betätigungsfeld für Toyota.

Bevor der kleine Renn-Flitzer beim Toyota Yaris Langstreckencup an den Start gehen durfte, mussten einige technische Änderungen gegenüber dem Cu -Modell verbaut werden. Der jetzt 125 PS starke Yaris rollt auf Yokohama Reifen der Größe 190/580er und muss mit einer Feuerlöschanlage ausgerüstet sein. Die Höchstdrehzahl des 1,3-Liter Vierzylinders beträgt in der aktuellen Version 7800 Umdrehungen pro Minute. Zum Vergleich: In der Cup Yaris (118 PS) drehte der Motor zuerst 7000 und später 7400 Umdreh./min. – einen kapitalen Motorschaden hat es über die sechs Jahre nicht gegeben. Die Langstreckenrennen dauern vier Stunden. Nur das ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 15. September 2007, der traditionelle Höhepunkt in der Meisterschaft, geht über sechs Stunden. Mit Yorck-Enzo Trösser (18) ist auch ein Ex-Yaris Cup Fahrer zum Yaris Langstreckencup gewechselt, der leider beim 2. Rennen auf der Nordschleife schon in seiner zweiten Runde wegen eines technischen Problems aufgegeben musste. Die Motivation des jungen Kölner leidet darunter aber nicht: "Die Kombination aus Grand Prix-Kurs und Nordschleife bietet großen fahrerischen Spaß, den ich bislang noch nicht erlebt habe." Bestes Toyota Yaris-Team wurden die Brüder Florian und Karsten Frensch, die bei herrlichen Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen das Rennen, vor einer traumhaften Zuschauerkulisse von 30.000 Motorsportfans, über die traditionelle Eifelstrecke in vollen Zügen genießen konnten.