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Toyota GAZOO Racing vor Heimrennen in Japan

Langstrecken-Weltmeisterschaft biegt auf Zielgerade ein

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  • Bislang vier Siege bei fünf Starts auf Fuji Speedway
  • Mike Conway und Kamui Kobayashi wollen Vorjahreserfolg wiederholen
  • Trainingsauftakt ins Wasser gefallen

Köln. Toyota GAZOO Racing ist zurück in der Heimat: Mit dem Sechs-Stunden-Rennen von Fuji steht am Wochenende (bis 15. Oktober 2017) der siebte Lauf der diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an. Die japanische Strecke am Fuße des Fuji-Bergs erwies sich bislang als gutes Pflaster für Toyota: Bei fünf Starts konnte das Team auf seiner Hausstrecke vier Siege einfahren. Nun soll Nummer fünf folgen.

Mike Conway und Kamui Kobayashi wollen ihren Vorjahreserfolg wiederholen: Gemeinsam mit José María López streben sie im Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 7 den dritten Saisonsieg für das Team an. Ein Ziel, das sie mit Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson im zweiten Toyota Boliden teilen. Das Trio konnte in Fuji auch schon gewinnen.

Der Fuji Speedway ist rund 110 Kilometer vor den Toren Tokios gelegen und nur wenige Kilometer vom Higashi-Fuji Technikzentrum entfernt, wo der 1.000 PS starke Antriebsstrang der leistungsstarken Hybrid-Rennwagen entwickelt und produziert wurde. Neben den Fans weltweit feuern diesmal auch zahlreiche Mitarbeiter Toyota GAZOO Racing auf seiner Hausstrecke an.

„Wir freuen uns auf unser Heimrennen auf dem Fuji Speedway und sind hochmotiviert. Für unser Team ist dies nach Le Mans das wichtigste Rennen des Jahres. Toyota konnte im Rahmen der WEC bereits großartige Resultate auf dem Fuji Speedway erringen und wir arbeiten verstärkt daran, dem am Wochenende einen weiteren Erfolg anzufügen“, erklärte Teampräsident Hisatake Murata im Vorfeld.

Der Trainingsauftakt auf dem 1965 eröffneten Rundkurs, auf dem seit 50 Jahren Langstreckenrennen stattfinden, fiel jedoch ins Wasser: Regen und Nebel beeinträchtigten die Vorbereitungen, zeitweise musste das Training sogar unterbrochen werden. Mit 89 Runden und 406 Kilometern hat das Team nicht einmal die Hälfte der sonst üblichen Distanz absolviert. Auch wenn die Rundenzeiten wenig aussagekräftig sind, konnte zumindest an der Abstimmung für das Rennen am Sonntag gefeilt werden.

Mit Fuji startet die WEC in das letzte Saisondrittel. Die abschließenden Rennen finden in Schanghai und Bahrain statt.

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