Toyota Gazoo Racing gewinnt in Florida

Mit Doppelsieg aus der WEC-Winterpause

Toyota Gazoo Racing - 1.000 Meilen von Sebring

Das Wichtigste in Kürze

  • Start-Ziel-Sieg für Buemi, Nakajima und Alonso im Toyota TS050 Hybrid #8
  • Conway, Kobayashi und López auf Platz zwei
  • Ausbau der WM-Führung vor den letzten beiden Langstreckenrennen

Köln. Mit einem Doppelsieg ist Toyota Gazoo Racing auf die Langstrecke zurückgekehrt: Nach der Winterpause konnte das Team bei den 1.000 Meilen von Sebring den fünften Saisonerfolg in der aktuellen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einfahren. Vor den abschließenden beiden Läufen in Spa und Le Mans wächst der Vorsprung in der WM-Wertung bei Fahrern und Herstellern weiter an.

Bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad Celsius Außentemperatur startete das erstmals ausgetragene Langstreckenrennen in Florida. Doch nach nicht einmal zwei Stunden sorgte der erste Regenschauer für Chaos, Unfälle und eine Safety-Car-Phase, bei der sich das Feld zusammenschob. Das Wetter sorgte immer wieder für kurzfristige Strategiewechsel, kurz vor Rennende mussten die beiden Toyota nochmals auf Intermediates und dann sogar auf richtige Regenreifen wechseln.

Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im Toyota TS050 Hybrid #8 ließen sich von den äußeren Bedingungen jedoch nicht abschrecken – und feierten nach acht Stunden einen Start-Ziel-Sieg. Mit dem dritten Saisonerfolg bauten sie ihre WM-Führung auf 15 Punkte aus.

Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im zweiten Toyota Rennwagen lieferten sich ein packendes Duell mit den Führenden, was nicht zuletzt die schnellste Rennrunde mit einer Minute und 41,8 Sekunden belegt. Ein kleiner Kontakt mit einem anderen Fahrzeug und der damit verbundene vierminütige Boxenstopp sorgten jedoch für einen uneinholbaren Rückstand von einer Runde. Mit dem zweiten Platz hat das Trio aber weiterhin die Chance auf den WM-Titel.

„Ich freue mich sehr, dass Toyota Gazoo Racing und unser TS050 Hybrid die ersten Gewinner der 1.000 Meilen von Sebring sind. Unser Besuch in Sebring war herausfordernd, aber erfolgreich“, erklärt Teampräsident Hisatake Murata. „Alle im Team haben sich sehr gut auf die unterschiedlichen Anforderungen eingestellt, um dieses Ergebnis zu erreichen. Ihnen gilt mein Dank genauso wie den Fans hier in Florida, die mit ihrer Leidenschaft für den Langstreckensport und ihrem herzlichen Empfang unseren ersten Besuch hier zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.“

Die Supersaison 2018/19 der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) biegt damit auf die Zielgerade ein: Am 4. Mai folgen die Sechs Stunden von Spa-Franchorchamps, ehe das große Finale in Le Mans ansteht. Toyota Gazoo Racing führt die Teamwertung mit 53 Punkten souverän an und kann bereits im nächsten Lauf alles fix machen.