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Toyota GAZOO Racing fiebert den 24 Stunden von Le Mans entgegen

Erster Sieg beim Traditionsrennen im Visier

2017 WEC T09 Le Mans Saturday 25
  • Dritter Lauf und Höhepunkt der Langstrecken-Weltmeisterschaft
  • Erstmals seit 1999 wieder Toyota Trio am Start
  • Verbesserte Toyota TS050 Hybrid bislang überaus erfolgreich

Köln. Toyota GAZOO Racing peilt bei den 24 Stunden von Le Mans (17. und 18. Juni 2017) den ersten Sieg an: Nach der dramatischen Endphase 2016 soll diesmal der langersehnte Triumph beim Traditionsrennen herausspringen. Und die Vorzeichen sind gut: Das Motorsport-Team reist als WM-Führender zum dritten Lauf und Saisonhöhepunkt der diesjährigen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

Seit seinem Debüt 1985 bestritt Toyota insgesamt 18 24-Stunden-Rennen in Le Mans – und verpasste den Sieg oftmals nur knapp. Gleich fünf Mal landeten die Japaner auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement. Im vergangenen Jahr verhinderte ein technisches Problem den prestigeträchtigen Erfolg erst in der letzten Runde auf der Start-Ziel-Geraden.

Bei der 85. Auflage des Langstreckenklassikers soll alles anders werden: Erstmals seit 1999 schickt Toyota wieder ein Trio ins Rennen. Den Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 7 steuern die letztjährigen Zweitplatzierten Mike Conway, Kamui Kobayashi und Stéphane Sarrazin, die nun ganz oben auf das Podium klettern möchten.

Doch auch Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima im Toyota TS050 Hybrid #8 streben diese Position an, nachdem sie 2016 kurz vor dem Ziel gestoppt wurden. Den dritten Rennboliden mit der Startnummer 9 teilt sich der erfahrene Nicolas Lapierre mit den beiden Le-Mans-Rookies Yuji Kunimoto und José María López.

Auch technisch hat Toyota aufgerüstet: Unter der Motorhaube der leistungsstarken Hybridautos arbeitet ein 2,4 Liter großer Sechszylinder-Turbobenziner, der dank eines höheren Verdichtungsverhältnisses einen besseren thermischen Wirkungsgrad aufweist. Kombiniert ist der Direkteinspritzer weiterhin mit einem 8-Megajoule-Hybridsystem, dessen Generatoren (MGU) nun kleiner und leichter sind. Ihre Zuverlässigkeit und Schnelligkeit haben die Fahrzeuge nicht nur während der Testfahrten auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit de la Sarthe unter Beweis gestellt, sondern auch in den bisherigen WEC-Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps. Toyota GAZOO Racing reist als ungeschlagener WM-Führender nach Frankreich.

„Le Mans ist das Highlight unserer Saison, auf dem der Schwerpunkt einer großartigen Teamleistung in Higashi-Fuji und Köln lag. Ich möchte allen für die harte Arbeit in den vergangenen Monaten danken. Wir wissen alle, was im letzten Jahr passiert ist, doch das ist Vergangenheit. Wir konzentrieren uns auf das diesjährige Rennen und erwarten, erneut um die Spitze mitzukämpfen“, erklärt Team-Präsident Toshio Sato.

Der Langstreckenklassiker startet am Mittwoch (14. Juni) mit einer vierstündigen Trainingssession, ehe um 22 Uhr das erste Qualifying beginnt. Donnerstags stehen weitere Zeitfahrten an. Bei der Fahrerparade am Freitag können Fans die Piloten treffen, ehe das eigentliche Rennwochenende beginnt. Der Start der 24 Stunden ist am Samstag um 15 Uhr.

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