Toyota Gazoo Racing bereit für die Motorsport-Saison 2020

Unterwegs auf den Rennstrecken und Rallyepisten dieser Welt

Toyota GAZOO Racing Logo

Das Wichtigste in Kürze

  • Erfolgreicher Auftakt bei der Rallye Dakar und in der Rallye-WM
  • Fortsetzung und Neuanfang in der Langstrecken-Weltmeisterschaft
  • Rückkehr in die grüne Hölle und zu weiteren Events

Köln. Toyota Gazoo Racing startet mit Vollgas in das Motorsportjahr 2020: Nach dem gelungenen Auftakt bläst das Team des japanischen Automobilherstellers auf den Rennstrecken und Rallyepisten dieser Welt zum Angriff. Toyota will weitere Triumphe und Titel einfahren.

2019 war ein überaus erfolgreiches Jahr für Toyota Gazoo Racing: Gleich zu Beginn konnte das Team die in Südamerika ausgetragene Rallye Dakar gewinnen. Es war der Beginn einer Siegesserie, die unter anderem beide WM-Titel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), den nächsten Erfolg bei den 24 Stunden von Le Mans sowie die Fahrer- und Beifahrer-Krone in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) umfasste.

Mit einem zweiten Platz für Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel bei der in Saudi-Arabien ausgetragenen Rallye Dakar 2020 und einem doppelten Podium zum WRC-Auftakt in Monte Carlo konnte Toyota bereits an die Vorjahreserfolge anknüpfen. Das neue Fahrertrio aus Sébastien Ogier (2.), Elfyn Evans (3.) und Rookie-Pilot Kalle Rovanperä (5.) erwischte ebenso einen Auftakt nach Maß wie Takamoto Katsuta: Der im Rahmen des „Toyota Gazoo Racing Rally Challenge Program“ für Nachwuchsfahrer startende Japaner landete im Toyota Yaris WRC auf dem siebten Platz und holte damit das beste Ergebnis seiner jungen Karriere. Nach einem (2018) und zwei (2019) WM-Titeln will die Crew um Teamchef Tommi Mäkinen in diesem Jahr alle drei holen. Die erstmals seit zehn Jahren wieder im Kalender befindliche Rallye Japan soll dabei ein gutes Pflaster werden.

Auf der Langstrecke setzt der Toyota TS050 Hybrid seine Abschiedstournee in der Doppelsaison 2019/20 fort: Mit einem weiteren WEC-Titel sowie dem dritten Sieg in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans könnte sich der schnelle Hybridbolide gebührend verabschieden. In der darauffolgenden WEC-Saison 2020/21 wird Toyota mit einem Rennwagen auf Basis des GR Super Sport erstmals in der Le Mans Hypercar (LMH) Klasse starten.

In das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (21. bis 24. Mai) schickt Toyota Gazoo Racing erneut den Lexus LC: Zum dritten Mal in Folge kämpft die Rennversion des Coupés um den Sieg in der SP-PRO Kategorie. Ein neu entwickelter V8-Motor mit Twin-Turboaufladung sowie nochmalige Verbesserungen an Aerodynamik, Fahrwerk, Gewicht und Steifigkeit bilden die Grundlage für die Bewährungsprobe auf der wohl härtesten Rennstrecke der Welt. Toyota startet 2020 bereits zum 14. Mal in Folge in der „grünen Hölle“.

Komplettiert wird das Motorsportjahr 2020 von weiteren regionalen Events, an denen Toyota werksseitig oder als Kundenteam teilnimmt. Das Tech 1 Racing Team startet beispielsweise mit einem Lexus RC F GT3 in der GT World Challenge Europe Serie, ein Toyota GR Supra GT4 ist unter anderem in der GT4 European Series, beim ADAC GT Masters und bei der Langstrecken-Meisterschaft am Nürburgring unterwegs.

Der Toyota GR Supra kehrt erstmals seit 15 Jahren auch in die japanische Super GT zurück, die Toyota Gazoo Racing im vergangenen Jahr ebenfalls gewinnen konnte. Insgesamt starten gleich sechs Fahrzeuge in der GT500-Serie, während in der kleineren GT300er Klasse sogar sieben Modelle am Start sind: zwei Prius Plug-in Hybrid, ein GR Supra sowie vier Lexus RC F GT3.

Alle Motorsportaktivitäten unterstreichen das Bestreben von Toyota, immer bessere Fahrzeuge zu bauen. Fahrspaß, Vorfreude und Begeisterung lassen sich über Rennen auf und abseits befestigter Straßen perfekt transportieren. Erfahrungen in puncto Performance und Zuverlässigkeit selbst unter härtesten Bedingungen kommen sowohl den klassischen als auch den sportlicheren Serienautos zugute. Zu letzteren Fahrzeugen zählt unter anderem der neue GR Yaris, der als zweites Modell mit dem „GR“-Kürzel weltweit eingeführt wird. Damit will Toyota „wieder einmal einen echten Toyota Sportwagen bauen“ – ein Wunsch, der auch auf den Master Driver Morizo zurückgeht, hinter dem sich der an Tests und Entwicklung beteiligte Toyota Präsident Akio Toyoda verbirgt.