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Top Sechs Für TOYOTA GAZOO Racing am Nürburgring

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TOYOTA GAZOO Racing beendete das Sechs-Stunden-Rennen am Nürburgring, das damit die erste Halbzeit zur FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft 2015 abschloß, auf den Gesamträngen fünf und sechs.
Der vierte Saisonlauf fand heute gerade mal 90 Kilometer südlich von den Werkshallen des Teams in Köln statt und beim ersten Gastspiel der sensationellen LMP1-Boliden am Nürburgring seit 2009, kamen die 61.000 Zuschauer - insgeśamt über das Wochenende – voll auf Ihre Kosten.

Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima überquerten die Ziellinie im TS040 HYBRID mit der Startnummer 1 auf dem fünften Endrang, Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Mike Conway wurden Sechste.
Mit dem heutigen Ergebnis behauptet TOYOTA den dritten Platz in der Hersteller-Wertung, 95 WM-Punkte hinter Porsche zurück. Alex, Stéphane und Mike liegen in der Fahrer-WM auf Rang sieben und sind nach wie vor die bestplatzierten TOYOTA-Fahrer.

Das Rennen wurde bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bei knapp unter 30 Grad Celsius Außentemperatur gestartet, die beiden Teamkollegen Kazuki und Mike starteten dabei mit den beiden Werkswagen aus der dritten Startreihe und konnten auf den ersten, meist heiklen Runden ihre jeweiligen Positionen verteidigen.
Für die schnellen LMP1-Autos sollte der Überrundungsverkehr schon nach wenigen Umläufen auf dem schmalen und 5,137 Kilometer langen Grand Prix-Kurs zur Herausforderung des Tages entwickeln, denn an den langsameren Fahrzeugen vorbeizukommen, möglichst ohne viel Zeit zu verlieren, verlangte den Fahrern den perfekten Kompromiss zwischen Agressivität und Vorsicht ab.

Eine Reihe von Zwischenfällen sorgten für Gelbphasen, zweimal sogar um die ganze Strecke herum, nachdem Kollisionen zur Folge hatten, dass bei Halbzeit gleich mehrere zerborstene Fahrzeugteile von der Strecke eingesammelt werden mussten. Davon abgesehen war es für die beiden TS040 Hybrid ein eher ereignisloses Rennen, bei dem sie durchgehend die Plätze fünf und sechs inne hielten.

Die beiden 1.000 PS starken TOYOTA absolvierten die Fahrzeit in einem kontinuierlich Renntempo und der gewohnten Zuverlässigkeit bis zur Zielflagge, die Anthony und Alex zu sehen bekamen. Den Sieg holte der Porsche mit der Startnummer 17 vor dem Audi #8.

Die zweite Saisonhälfte der Langstrecken-WM beginnt nächsten Monat mit der Reise nach Austin in Texas, wo am 19. Sptember das Sechs-Stunden-Rennen am Circuit of Americas stattfindet. Dies wird der erste von vier WM-Läufen außerhalb Europas sein, in deren Verlauf die Titelentscheidung der Saison fallen wird.

Toshio Sato, Team President: „Das Team hat heute bei großer Hitze sehr professionell gearbeitet, lieferte blitzsaubere Boxenstopps, eine tadellosen Strategie und solide fahrerische Leistungen ab, doch das Resultat ist leider enttäuschend. Wir waren nicht schnell genug, um angreifen zu können. Wir haben hier heute erneut ein Rennen auf höchstem Niveau unter den LMP1 gesehen, ohne größere mechanische Pannen. Das zeigt, wie hart der Kampf hier doch geworden ist. Ich war beeindruckt so viele Fans auf den Tribünen zu sehen, viele von Ihnen auch von Toyota Deutschland und Toyota Europa. Ihnen allen möchte ich Dank für die moralische Unterstützung sagen. Der Teil der Saison, der noch in Europa stattfand, ist damit abgeschlossen, doch in Köln und in Japan wird weiter mit Hochdruck auf die letzten vier Rennen des Jahres hingearbeitet. Wir werden weiterhin mit viel Motivation und Entschlossenheit weiterarbeiten und jede noch so kleine Chance nutzen.“

TS040 HYBRID #1 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima)
Rennen: P5 200 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P5. Schnellste Rennrunde: 1.40,207 Minute

Anthony Davidson: „Von unserer Seite haben wir heute perfekte Arbeit geleistet, mehr hätten wir nicht tun können. Dank an die Ingenieure und Mechaniker für ihre tadellose Arbeit, frei von jeglichen Zwischenfällen. Wir alle sehen jetzt den nächsten Rennen entgegen und hoffen, dass wir dort bessere Chancen haben werden. Wir haben jedenfalls nicht vor aufzugeben. Wir haben heute alles gegeben und wenigstens hatten wir dabei etwas Freude.”
Sébastien Buemi: „Die gesamte Mannschaft hat gute Arbeit geleistet. Wir haben unser Möglichstes getan und nie die Konzentration verloren, also bin ich soweit zufrieden. Wir haben alles gegeben und hatten keine technische Gebrechen. Ich bin mit unserer Arbeit zufrieden. Mit dem Ergebnis können wir allerdings nicht zufrieden sein. Jetzt geht es zu den nächsten Rennen, schauen wir mal, was sich dort so ergibt..”
Kazuki Nakajima: „Wir hatten heute ein recht einsames Rennen, genau genommen war es bestenfalls ein Positionskampf zwischen unseren beiden Autos. Wir gaben jedoch nie auf, denn man weiß ja nie, und ich denke wir haben aus unseren Möglichkeiten alles heraus geholt. Für mich lief es ganz OK. Ich bin recht zufrieden mit meinen Stints und den gefahrenen Rundenzeiten. Wir werden auch weiterhin kämpfen und alles versuchen.”

TS040 HYBRID #2 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway)
Rennen: P6, 199 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P6 Schnellste Rennrunde: 1.40,738 Minute

Alex Wurz: „Es war schön wieder mal in Deutschland ein Rennen zu bestreiten und es war beeindruckend so viele Zuschauer hier erleben zu können, das war richtig cool. Das Rennen verlief für uns alles andere als perfekt, wir müssen nun im Detail überprüfen, wo genau wir Zeit verlieren. Wir müssen dran bleiben und das uns zur Verfügung stehende Material weiter verbessern, das wird die Aufgabe für den Rest der Saison sein.”
Stéphane Sarrazin: „Wir haben unser Rennen so gut wie nur irgend möglich hinter uns gebracht, mit vollem Einsatz und stets auf eine Chance hoffend. Wir haben attackiert und alles gegeben, ohne uns jegliche Fehler zu leisten. Das Ergebnis fiel nicht wie erhofft aus, aber so ist das eben manchmal. Mir hat die Veranstaltung gut gefallen und es war schön zu sehen. Wie viele Fans sich auf den Weg hierher gemacht hatten.”
Mike Conway: „Es war schön einmal den Start fahren zu dürfen und zu sehen, wie das so ist. Ich hatte Anfangs etwas Mühe mit der Balance des Autos, als ich dann später im Rennen noch einen Stint fuhr, war das Auto aber wieder recht gut zu fahren. Ich attackierte bis zum Schluß, stets darauf zielend die schnellstmöglichen Rundenzeiten zu fahren. Es lief passabel, aber natürlich wollen wir es in Austin besser machen.”
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