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Panasonic Toyota Racing

Toyota F1 GP Spanien, 4. Lauf Barcelona 2007

Motorsport
Panasonic Toyota Racing
Panasonic Toyota Racing
Barcelona/Köln. Das Panasonic Toyota Racing Team wird bei der Abreise aus Barcelona, nach einem verzweifelten und enttäuschenden Großen Preis von Spanien auf dem Ciruit de Catalunya, seine Wunden lecken müssen. Das Rennen fand bei perfekten Bedingungen statt, mit Streckentemperaturen um die 50 Grad Celsius, wie sei das ganze Wochenende herrschten. Jarno Trullis schöne Leistung im gestrigen Qualifying bescherte ihm Startplatz sechs. Leider erlitt er ein Bezindruckproblem als sich die Fahrer für den Start aufstellten und er somit gezwungen war, einen erneuten Start aus der Boxengasse zu fahren. Er bleib nur acht Runden im Rennen, bevor das Problem das endgültig Aus brachte. Auch Ralf Schumachers Tag begann auf die schlimmste Art, als ihm Alexander Wurz mit seinem Williams in der ersten Runde von hinten auf den Wagen fuhr. Nach einem Boxenstopp, bei dem nach Beschädigungen gesucht wurde, nahm er nach über einer Minute wieder am Rennen teil. Er kämpfte hart, obwohl er die Top-Speed wegen eines beschädigten Heckflügels nicht mehr erreichen konnte. Leider musste er 20 Runden vor dem Ziel aufgeben, weil sich die Frontpartie löste. In dieser Woche plant Toyota auf dem Paul Richard Ciruit in Frankreich zu testen, um sich auf den Großen Preis von Monaco am 27. Mai vorzubereiten. Dann macht sich das Team auf den Weg ins Fürstentum, um dort eine Kehrtwende für sein Schicksal zu schaffen.

Ralf Schumacher (Auto 11, Chassis TF107/05)
Rennklassifikation: Ausfall (Reifenstrategie: weich, weich)
Startaufstellung: 17.

"Das war ein weiteres schwieriges Wochenende für mich. Der Start an sich war ok, ich machte einige Plätze gut. Es war etwas chaotisch, aber dies war von meinem Startplatz aus zu erwarten. In Kurve zehn herrschte ein Durcheinander als mir von hinten auf das Fahrzeug gefahren wurde. Aber so etwas passiert machmal. Ich musste dann einen Boxenstopp einlegen, um nach Beschädigungen schauen zu lassen, aber wir waren in der Lage weiterzufahren. Von dort an war das Rennen recht gut und ich ahtte die Möglichkeit eine starkes Tempo zu fahren. Unglücklicherweise löste sich dann die Frontschnauze des Fahrezuges und ich musste aufgeben. Unser Fahrzeug hat sich verbessert, aber wir sind weit davon entfernt, wo wir heute sein wollten, somit müssen weiterhin hart arbeiten."

Jarno Trulli (Auto 12, Chassis TF107/04)
Rennklassifikation: Ausfall (Reifenstrategie: weich)
Startaufstellung: 6.

"Dies war einer von diesen Tagen. Am Ende der Einführungsrunde als ich mich für den Start aufstellen wollte, ging der Motor leider wegen eines Problems mit dem Benzindruck aus. Dies bedeutete, dass ich einen Neustart aus der Boxengasse machen musste. Wir haben den Motor wieder zum Laufen gebracht, indem wir eine höhere Drehzahl eingestellt haben, somit sah es gut aus und wir konnten für einige Runden weiter fahren. Aber am Ende war das Problem zu schwerwiegend um das Rennen fortzusetzen, wir mussten ausscheiden. Diese Sachen können im Motorsport passieren, aber es war schade, weil wir uns gut qualifiziert hatten. Heute waren wir in einer guten Position zu kämpfen. Wir haben an diesem Wochenende einen Schritt voran gemacht. Aber es ist das erste Mal, dass wir in diesem Jahr Punkte verpasst haben. Nun müssen wir hart arbeiten, an beidem, unserer Performance und an der Zuverlässigkeit."

Tsutomu Tomita, Teamchef Panasonic Toyota Racing

"Es ist offensichtlich enttäuschend, dass keines unserer Fahrzeuge heute das Ziel reicht hat. Jarno hat ein sehr gutes Qualifying abgeliefert, aber vor dem Start des heutigen Rennens hatte er ein Problem mit seiner Kraftstoffleitung. Dies machte seinen Benzindruck instabil und bedeutete, dass sein Motor nicht richtig funktionierte. Ralf hatte einen guten Start und machte einige Plätze gut, bevor ihm Alexander Wurz von hinten auf seinen Wagen fuhr. Er musste zum Boxenstopp, um sein Fahrzeug prüfen zu lassen und von dort an hatte er eine gute Renngeschwindigkeit. Obwohl die hintere linke Endplatte beschädigt war und er deshalb nur eine niedrigere Tempo erreichen konnte. Dann musste er wegen eines Problems anhalten, welches eine indirekte Konsequenz aus seinem Unfall war. Nach über 40 Runden löste sich die Frontpartie des Fahrzeugs und nun müssen wir untersuchen, weshalb dies passierte. Das einzige was wir über den heutigen Tag sagen können ist, dass die ganzen Probleme zur selben Zeit aufgetreten sind, das ist sehr effizient! Wir waren zufrieden, entdeckt zu haben, dass wir ähnliche Strategien wie die Spitzenfahrzeuge genutzt haben, somit ist Jarnos Leistung im Qualifying anspornend. Wir machen uns auf den Weg nach Monaco mit einem weiteren Upgrade des Fahrzeugs. Daher hoffen wir dort auf ein erfolgreicheres Wochenende."