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Für den Schweizer Beyrer fiel die Entscheidung in Österreich

6. Lauf A1-Ring/A

Motorsport
Für den Schweizer Beyrer fiel die Entscheidung in Österreich
Für den Schweizer Beyrer fiel die Entscheidung in Österreich
Zwei Rennen vor Saisonende ist in der Yaris Cup Damen- und Junior-Wertung noch alles offen

Spielberg/Köln – Das Toyota Team um Philip Beyrer aus der Schweiz war bestens vorbereitet. Direkt nach der Zieldurchfahrt des 6. Laufes auf dem A1-Ring in Österreich packten sie die T-Shirts mit dem Aufdruck „Sieger Toyota Yaris Cup 2003“ aus. „Besser kann man sich nicht fühlen“, freute sich Philip Beyrer nach dem Rennen. Beyrer, der in der ersten Startreihe als Zweiter ins Rennen ging, siegt nun sechsmal in Folge und holte bereits viermal die Pole Position. „Der verzweifelte Versuch von Steve Kirsch den schnellen Schweizer noch in der letzten Runde die Meisterschaft zu versalzen, wollte nicht gelingen. Mit großen fahrerischen Können und natürlich auch einer Portion Glück hat Beyrer verdient die Meisterschaft vorzeitig eingefahren“, sagte Wolf. Herrmann, zuständig für Motorsport bei Toyota Deutschland am A1-Ring. Mit insgesamt 216 Punkte kann kein anderer Yaris Cup Teilnehmer mehr den Schweizer einholen, ihm folgen Steve Kirsch mit 136 Punkten vor Swen Landgraf (132) und Sascha Lauer-Ruf mit 130 Punkten.

Die Nachwuchspiloten im Toyota Yaris zeigten auf dem A1-Ring wieder einmal ein sehr spannendes Rennen, das durch harte aber faire Zweikämpfe geprägt war. Die häufig wechselnden Positionen an der Spitze würzen auch weiterhin die Meisterschaft 2003, die weder in der Damen- und Junior-Wertung noch ab dem zweiten Platz entschieden ist. Der in der Steiermark zweitplatzierte Steve Kirsch steuert nun auf die Vize-Meisterschaft hin. Swen Landgraf, der Dritte auf dem A1-Ring, will ebenso wie Sascha Lauer-Ruf die Yaris Cup Junior-Wertung für sich entscheiden. Lauer-Ruf konnte nach einer guten Anfangsphase den fünften Platz für sich behaupten, hinter Hannes Plesse. Der Schweizer Beyrer hielt sich in den ersten Runden des Rennens auf dem anspruchsvollen Grand Prix Kurs in Österreich zunächst einmal zurück. In der fünften von 13 gefahrenen Runden lagen Marc Strehlow, Lauer-Ruf und Kirsch vor dem späteren Sieger an der Spitze des Starterfeldes. „Unser Rennen dauert immer 25 Minuten, hier ist die Taktik für den Rennverlauf wichtig“, erklärte Beyrer mit dem Lächeln eines Siegers.

Beste Damen auf dem A1-Ring war Nicole Müllenmeister, die stets eine Überraschung bereithält und als Siebte vor ihren Konkurrentinnen Nadja Hasenstab (Platz 11), Petra Gasser (Platz 12) und Stephanie Neitzel auf Platz 13 einfuhr. In der Gesamtwertung liegt Neitzel mit 73 Punkten auf dem 10. Rang, Nicole Müllenmeister folgt mit 58 Punkte auf dem 14. Platz.
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