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Dramatisches Rennen auf dem Alpenkurs

5. Lauf Salzburgring

Motorsport
Dramatisches Rennen auf dem Alpenkurs
Dramatisches Rennen auf dem Alpenkurs
Philip Beyrer setzt seine Erfolgsserie auch beim Start in die zweite Saisonhälfte des Markenpokals fort

Salzburg/Köln – Der Toyota Yaris Cup startete auf dem Salzburgring in die zweite Saisonhälfte, die auch mit einem weiteren Sieg des Schweizer Tabellenführers Philip Beyrer nichts an Spannung verloren hat. Im Gegenteil: In Österreich zeigte der Markenpokal seine Stärken als engagierte Nachwuchsserie. Auf dem Alpenkurs nahe Salzburg fuhren die 28 gestarteten Yaris ein hochklassiges Rennen, das die zahlreichen Zuschauer bei sommerlichen Temperaturen begeisterte. Philip Beyrer feierte auf dem Salzburgring seinen fünften Sieg im Yaris Cup vor Sascha Lauer-Ruf und dem drittplatzierten Marc Strehlow. Als bester Junior wurde Lauer-Ruf gewertet. In der Damen-Wertung siegte Nadja Hasenstab mit ihrem 11. Platz im Gesamtklassement.

Riesige Freude bei Philip Beyrer, der von der Pole Position ins Rennen gestartet war, und weiterhin als Tabellenführer mit nun 180 Punkten an den A1-Ring zum nächsten Toyota Yaris Cup Lauf am 24. August reist. Gunar Overbeck fuhr als Vierter über Start-und-Ziel und schob sich mit 114 Punkten auf den zweiten Rang in der Gesamt-Wertung, vor Sascha Lauer-Ruf (108), Steve Kirsch (106) und Swen Landgraf mit 105 Punkten. Philip Beyrer scheint schon vor dem 6. Lauf auf dem A1-Ring in Österreich voll auf Meisterschaftskurs zu fahren – auf den folgenden Plätzen ist noch alles offen.

Die 118 PS starken Cup Yaris fuhren insgesamt zehn Runden über den 4,2 Kilometer langen Alpen-Rennstrecke. „In der herrlichen Umgebung des Salzburgring erlebten wir das wohl dramatischste Rennen der vergangenen drei Jahren. Die vielen Zweikämpfe begeisterten nicht nur die Zuschauer sondern auch die Fahrer, die hier ihr fahrerisches Können in der Nachwuchsserie zeigen konnten“, so der spontane Kommentar von Wolf. Herrmann, Leiter Motorsport bei Toyota Deutschland. Vier Fahrer (Bruno Fuhrer, Swen Landgraf, Bernhard Luding und Jens Werth) fielen der Dramatik des Rennen zum Opfer. Sie schieden frühzeitig aus und hatten folglich mit dem Ausgang des 5. Laufes nichts mehr zu tun. Bis zur letzten Runde war das Rennen von spannenden Szene beherrscht und noch völlig offen. Verzweifelte Angriffe von Marc Strehlow auf Philip Beyrer waren ebenso erfolglos wie die von Sascha Lauer-Ruf. Auch Steve Kirsch, der zeitweise in der Spitzengruppe ein starkes Wörtchen mitreden konnte, musste sich schließlich mit dem 5. Platz zufrieden geben.
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