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Schnell, aber im Pech

LEXUS LFA beim 24-Stunden–Rennen

LEXUS LFA auf dem Nürburgring

Mit viel Pech und einer spannenden Aufholjagd endete für Lexus und das Gazoo Racing Team
das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings.

Am Start waren zwei LFA Supersportwagen, die beide in der Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge ab vier Liter Hubraum gewertet wurden. Das Team mit Akira Iida sowie zwei Nachwuchsfahrern aus dem Toyota "Young Drivers Program", Hiroaki Ishiura und Kazuya Oshima, belegte in seinem Klassement den dritten Platz und fuhr somit aufs Siegertreppchen.
Prominentester Fahrer des Gazoo Racing Teams war der Deutsche André Lotterer, der sich mit den beiden Langstreckenspezialisten Takayuki Kinoshita und Juichi Wakisaka im zweiten LFA das Cockpit teilte. Doch schon nach 2,5 Rennstunden mußte das Fahrertrio eine lange Zwangspause einlegen: Der Austausch des Zehnzylindertriebwerks nahm etwa zehn Stunden in Anspruch.

Das Team im LFA mit der Startnummer 88 spulte derweil eine schnelle Runde nach der anderen ab und lag kurz vor Mitternacht auf Position 20, als das Auto mit einem Heckschaden in die Box rollte. Nach dreistündger Reparatur kam der LFA auf Platz 138 ins Rennen zurück und kämpfte sich durch das halbe Teilnehmerfeld zurück in die Spitzengruppe seiner Klasse, um schließlich als drittbestes der SP8-Fahrzeuge noch einen Podiumsplatz zu ergattern.

Unter der kritischen Beobachtung von TMC Präsident Akio Toyoda (Foto unten, rechts) bewies der LFA durch exzellente Rundenzeiten sein enormes Potenzial. Nach dem unglücklichen Rennverlauf gilt eine Rückkehr des Gazoo Racing Teams an den "Ring" im Jahr 2012 als beschlossene Sache.
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