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Paul Pietsch Preis für Lexus-Hybrid

Dritter Sieg für ein Hybrid-Modell von Toyota

Lexus
Köln. Der "Paul Pietsch Preis für Technik und Design" geht in diesem Jahr an den Lexus GS 450h. Seit der Einführung des ersten Toyota-Hybridmodells vor zehn Jahren in Japan wird damit zum dritten Mal ein Hybrid aus dem Toyota Konzern ausgezeichnet. Bereits 2001 wurde die erste Generation des Prius mit dem begehrten Journalistenpreis geehrt. Vier Jahre später ging die Auszeichnung an die aktuelle zweite Generation des Toyota-Hybriden.

Der mit 12.500 Euro dotierte Paul Pietsch Preis wird vom Fachmagazin "auto-motor und sport" und seinen 21 europäischen Fachzeitschriften vergeben. Für die Entwicklung der Lexus-Technologie wurde Takeshi Yoshida geehrt. Der 57 jährige Ingenieur leitet seit 2003 die Lexus-Division des Toyota-Konzerns und ist für die Entwicklung aller Lexus-Modelle verantwortlich.

Der besonders für das fein austarierte, perfekte Zusammenspiel der Antriebskomponenten ausgezeichnete Lexus GS 450h kam im vergangenen Jahr auf den Markt. Er verfügt mit einer Systemleistung von 345 PS derzeit über die leistungsstärkste Version des innovativen Hybridsystems. Die Kombination aus einem Sechszylinder-Benzinmotor mit 3,5 Litern Hubraum und 296 PS/ 218 kW mit einem leistungsstarken Elektromotor sorgt für Fahrleistungen im Bereich potenter Achtzylinder. So beschleunigt die Limousine in nur 5,9 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Dabei geht der GS 450h äußerst zurückhaltend mit Kraftstoff um. Sein Normverbrauch beträgt nur 7,9 Liter je 100 Kilometer, die CO2-Emissionen betragen lediglich 186 g/km. Damit liegt er im Bereich von deutlich schwächeren und kleineren Vierzylinder-Modellen. Seinen Status als stärkster Hybrid wird der SG 450h im Laufe des Jahres an den Lexus LS 600h abtreten, der mit einer Systemleistung von rund 450 PS neue Bestwerte markieren wird.