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Mehr Gänge für höhere Effizienz

Achtstufenautomat im LS 460 für optimale Motorsteuerung

Lexus
Köln. Als bislang einziges Serienfahrzeug ist der neue Lexus LS 460 mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgerüstet. Das neue Getriebe weist eine Reihe technischer Innovationen auf, die in Verbindung mit dem jüngsten Achtzylinder für eine hervorragende Fahrdynamik, günstige Verbrauchswerte und einen bislang unerreichten Schaltkomfort sorgen.

Dank der zusätzlichen Getriebestufen realisiert Lexus eine größere Spreizung der Gesamtübersetzung und eine engere Abstufung zwischen den einzelnen Stufen. Da die Drehzahlsprünge kleiner ausfallen, steht für jede Fahrsituation die optimale Übersetzung zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine spürbar verbesserte Beschleunigung in den unteren Gängen sowie ein hohes Einsparpotenzial. Selbst bei Tempo 200 im achten Gang rotiert die Kurbelwelle des V8 nur 3.000 mal in der Minute, was nicht nur dem Verbrauch, sondern auch dem Geräuschniveau zugute kommt. Bei einer Landstraßengeschwindigkeit von 80 km/h liegen lediglich 1.200 Umdrehungen an. Die größere Spreizung der Übersetzung sorgt für geringere Drehzahlen im Alltagsbetrieb, dient aber den Technikern auch dazu, den Motor länger mit ganz geöffneten Drosselklappen zu betreiben. Der kombinierte Saugrohr-Direkteinspritzer arbeitet entdrosselt mit seinem höchsten Wirkungsgrad. Das Verhältnis von Energieeinsatz und Leistungsausbeute ist so möglichst umweltverträglich und effizient darstellbar.

Gangwechsel erfolgen in nur 350 Millisekunden und damit 41 Prozent schneller als beim Vorgängermodell. Die neue elektronische Antriebssteuerung agiert eng vernetzt mit dem integrierten Fahrdynamik-Management VDIM und den übrigen Assistenzsystemen. Die elektronische Antriebssteuerung erlaubt die Wahl zwischen Normal-, Power- und Winter-Modus. Das System ist in der Lage, individuelle Fahrweisen sowie Fahrsituationen zu erkennen und die Schaltpunkte entsprechend diesem Muster anzupassen. Bei Bedarf setzt die Elektronik die Bremswirkung des Motors ein oder verhindert - etwa in Kurven - ein Hochschalten in den nächsten Gang.

Das einteilig gegossene Getriebegehäuse aus Aluminium weist ein optimiertes Schwingungsverhalten auf und ist im Vergleich zum Getriebe des Vorgängers um zehn Prozent leichter und um 30 Prozent steifer. Da Anzahl und Größe der Getriebekomponenten den Abmessungen des bisherigen Sechsgang-Automaten entsprechen, blieb der Einbauraum konstant. Obwohl das Achtstufen-Aggregat ein bis zu 22 Prozent höheres Drehmoment übertragen kann, bringt es mit 95 Kilogramm lediglich zehn Prozent mehr Gewicht auf die Waage als das alte Getriebe im LS 430.

Lexus typisch ist die neue Automatik kaum zu hören. Die Schaltqualität ist zudem gekennzeichnet durch besonders schnelle und weiche Wechsel der Fahrstufen. Die Grundlage dafür bieten optimierte hydraulische Komponenten und besonders reibungsarm ausgelegte mechanische Bauteile. Um 50 Prozent reduzierte Fertigungstoleranzen und die anschließende Feinbearbeitung der Getriebezahnräder garantieren einen präzisen Eingriff, höchste Laufruhe und eine nochmalige Reduzierung von Reibungsverlusten und Kraftstoffverbrauch.