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LS Produktion in Japan

Fortschrittlichkeit und Handwerkskunst

Lexus
LS Produktion in Japan
LS Produktion in Japan

Die Realisierung der sprichwörtlichen Lexus Qualität setzt höchste handwerkliche und fertigungstechnische Leistungen bei der Herstellung der Fahrzeuge voraus. Für das neue Spitzenprodukt, die Luxuslimousine LS, hat Lexus im Werk Tahara in Japan einen einzigartigen Fertigungsprozess nach dem Prinzip "Advanced Craftsmanship" entwickelt.

"Advanced Craftsmanship" beruht auf der Erkenntnis, dass der hochqualifizierte Handwerker in zahlreichen Bereichen der Fertigung selbst den raffiniertesten automatisierten Systemen überlegen ist. Das Produktionssystem für den neuen LS verbindet die sprichwörtliche Lexus Fertigungspräzision mit subjektiven, fühlbaren Qualitätsmerkmalen, die vom Insassen unterschwellig empfunden werden. Diese lassen sich weder messen noch quantifizieren, aber sie tragen in erheblichem Maße zum Gesamteindruck von überlegener Material- und Fertigungsqualität bei.

Bei dem Prinzip "Advanced Crafts- manship" ergänzen sich die Fertigkeiten hoch qualifizierter Spezialisten mit den Leistungen modernster Automatisierungstechnik und präzisester Digitalmesstechnik. So kann die Qualität jeder einzelnen Komponente noch einmal spürbar gesteigert werden. Das zeigt sich nicht nur in technisch messbaren Dimensionen, sondern auch in subjektiven Wahrnehmungen wie bei der haptischen Qualität einer Oberfläche, bei der optischen Qualität einer Passgenauigkeit oder auch bei der akustischen Beschaffenheit eines Auspufftons.

Ein Beispiel für die perfekte Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen ist die Motorenproduktion für den neuen LS 460. Sämtliche Komponenten des Motors werden vor dem Zusammenbau akribisch gereinigt und inspiziert, empfindliche Elektronikteile in staubfreier Atmosphäre separat gelagert. Montiert werden die Teile auf einer Fertigungsstraße, die akustisch optimiert wurde, um unnötige Lärmbelästigung im Arbeitsumfeld zu verhindern.

Die Präzision der Motormontage hängt nicht nur davon ab, wie genau die Einzelteile zuvor bearbeitet wurden, sondern auch wie niedrig die Toleranzen angesetzt sind, die sich beim Zusammenbau der Komponenten zwangsläufig summieren. Aus diesem Grund hat Lexus ein strenges Prüfverfahren für die Montage von Hochpräzisionsteilen eingeführt. Dabei kommt versierten Handwerksmeistern in jedem Fertigungsabschnitt eine entscheidende Aufgabe bei der Prüfung zu, insbesondere wenn es um die Beurteilung von Reibungsflächen geht.

Weil eine umfassende Bewertung des teilmontierten Antriebsstrangs nur bei laufendem Motor möglich ist, wird das teilmontierte Triebwerk auf der Fertigungsstraße mit Hilfe eines Elektromotors in Gang gesetzt, um anormale Vibrationen noch vor der Endmontage aufzuspüren.

Nach Beendigung der Montagearbeit wird der fertige Motor nochmals im laufenden Betrieb geprüft. Um Rundlaufdifferenzen zwischen den Kurbelwellen-Enden unter Last zu messen und einen möglichst ausgewogenen, sanften Motorlauf sicherzustellen, bringen die Techniker an beiden Enden der Kurbelwelle einen Beschleunigungsmesser an.

Weil schon der kleinste Vibrationsunterschied Auswirkungen auf den Klang des Motors hat, wird jedes Triebwerk einer ausführlichen Vibrationsprüfung unterzogen. Mit einem Stethoskop untersucht ein geübter Fachmann den laufenden Motor selbst auf noch so geringe abnorme Geräusche, um sicherzustellen, dass jeder Lexus V8 nicht nur die strengen technischen Spezifikationen erfüllt, sondern auch eine hervorragende Klangqualität erzielt. Das perfekte und harmonische Zusammenspiel zwi- schen Mensch und Maschine unterstreicht in besonderer Weise Lexus "Streben nach Vollendung".