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Lexus LF-A Roadster

Per Express in die Zukunft

Lexus LF-A Roadster

Eine echte Überraschung präsentierte Lexus Anfang Januar auf der Motorshow in Detroit. Während die Serienproduktion des vor drei Jahren erstmals vorgestellten LF-A Coupés immer näher rückt, stellen die Lexus Designer ihrem Supersportwagen nun noch einen echten Roadster
zur Seite.


Der offene Zweisitzer zeigt formal deutliche Anklänge an sein geschlossenes Schwestermodell. Die Karosserie aus Aluminium und Kohlefaser wurde jedoch überarbeitet und wirkt nun rundlicher. Im Vergleich zum Coupé fallen die Überhänge kürzer aus und an der Front verleihen die größeren Lufteinlässe dem Cabriolet ein nochmals aggressiveres Gesicht.

Durch seine extrem flache Windschutzscheibe ohne festen Scheibenrahmen wirkt das Concept Car wie aus einem Guss. Die in bester klassischer Gran Turismo- Manier langgestreckte Motorhaube macht vorne Platz für die aggressiv gestylten, pfeilförmigen Scheinwerfer. Auffällige Lufteinlässe in den Frontschürzen und seitlich hinter den Türen signalisieren den besonderen Luftbedarf des Sportwagens.

Der bei höheren Geschwindigkeiten automatisch ausfahrende Heckspoiler sorgt für den nötigen Anpressdruck und ist neben den drei mittig angeordneten Auspuffendrohren ein weiteres optisches Highlight am Heck.

Die Designer verzichteten auf konventionelle Außenspiegel. Die Kontrolle des rückwärtigen Verkehrs erfolgt über zwei Kameras, deren Bilder der Fahrer auf dem Mitteldisplay ablesen kann.

Unverändert bleibt das Antriebskonzept mit dem 500 PS starken Zehnzylinder-Motor, der hinter der Vorderachse sitzt. Dies und das in klassischer Transaxle-Bauweise an der Hinterachse platzierte Getriebe sorgen für eine optimale Gewichtsverteilung und begünstigen damit ein extrem agiles Handling. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h zählt auch die Roadster-Version des Lexus LF-A zum kleinen, aber feinen Zirkel der Supersportwagen. Ob die Studie in eine Serienproduktion mündet, entscheidet sich auf einigen kommenden Automobilmessen – unter anderem in Genf Anfang März – wo Lexus die Akzeptanz bei möglichen Kunden testen wird.

Schon heute darf man dem LFA Roadster jedoch attestieren: Er hätte das Potenzial zu einem Klassiker der Moderne.
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