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Lexus auf der Mailänder Designwoche

Elastische Diamanten

Lexus

Impressionen


Gegensätze verbinden und neue Harmonie erzeugen war das Ziel des japanischen Designhauses „nendo“, das die Lexus-Ausstellung auf der Mailänder Designwoche „Milan Salone Internazionale“ gestaltete. Seit der Einführung der Designsprache L-finesse im Jahr 2005 ist Lexus Stammgast der alljährlich im Frühjahr zelebrierten Show.

Wie die Lexus Beiträge früherer Jahre, kombiniert auch die neue Ausstellung die raffiniertesten Elemente des aktuellen japanischen Designs mit den wesentlichen Merkmalen der Lexus Designsprache „L-finesse“, in der Kernwerte des Markenauftritts – moderne Spitzentechnologie und künstlerischer Feinsinn – auf einzigartige Weise kombiniert werden.

„Elastisch, aber stark“, hat Oki Sato, Designchef von „nendo“, das Konzept seiner Installation überschrieben. Er ließ sich dabei von der kristallinen Struktur von Diamanten inspirieren. Diamanten sind das härteste Material der Erde und lassen sich nur mit erheblichem technischen Aufwand bearbeiten. Dabei entstehen Objekte von ausgesuchter Schönheit. „nendo“ spielt mit der Idee diamantener Härte, nutzt dazu aber elastische Kunststoffe. Aus der Entfernung betrachtet, wirken die Stücke hart wie die geschliffenen Edelsteine aus Kohlenstoff. Aus der Nähe sind sie elastisch und scheinen sogar zu atmen, weil sie immer ein wenig in Bewegung sind. In beeindruckendem Maßstab ist eine dynamische Installation entstanden, mit der die Wahrnehmungsgegensätze zwischen harten kristallinen Formen und fühlbar elastischen Materialien herausgestellt wurden. Die daraus resultierende, fließende Einheit aus Licht, Bewegung und Struktur bringt die facettenreichen, mitunter kontrastierenden Elemente der Lexus „L-finesse“ Formensprache zum Ausdruck.

Der japanische Designer Sato hat in diesem Stil vier Werke für die Designwoche geschaffen: einen Stuhl aus Nylon, der im Laserverfahren „rapid prototyping“ hergestellt wurde; eine große Kugel in Form eines riesigen Diamanten, eine Hängelampe mit dem gleichen Motiv sowie Pfeiler aus gewebtem Kunststoff mit der kristallinen Struktur von Diamanten. Ein weiteres Ausstellungsstück steuerte Lexus selbst bei: das Modell eines LF-Xh. Dabei handelt es sich aber weniger um ein tatsächliches neues Auto. Vielmehr schuf das Team von Designchef Wahei Hirai die Skulptur einer Designstudie, auf Basis des Konzeptfahrzeugs LF-Xh, das anlässlich der Tokyo Motor Show 2007 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Damit steht die Studie des nächsten Lexus RX in der Tradition der Modelle GS, LS und LS 600h, die ebenfalls als Kunstobjekte ihren großen Auftritt auf dem „Milan Salone Internazionale“ hatten.