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Lexus auf der IAA 2007 in Frankfurt

Hybridtechnologie

Lexus
Lexus auf der IAA 2007 in Frankfurt
Lexus auf der IAA 2007 in Frankfurt
Vor weniger als drei Jahren führte Lexus mit dem RX 400h, dem weltweit ersten leistungsstarken Hybrid-SUV, als erste der Premium-Marken die Hybridtechnologie ein. Im Jahr 2006 folgte mit dem GS 450h die weltweit erste Hochleistungs-Hybrid-Limousine, und in diesem Jahr präsentiert Lexus mit dem LS 600h das erste hybridgetriebene Spitzenmodell der Luxus-Klasse.

Lexus ist nach wie vor der erste und einzige Fahrzeughersteller, der in der Oberklasse eine umfassende Palette an Vollhybrid-Modellen anbietet. Die Lexus Hybrid-Modelle erreichen heute einen Anteil von 30 Prozent am Gesamtverkauf der Marke auf dem europäischen Markt – ein eindeutiger Hinweis auf das wachsende Umweltbewusstsein der Kunden und ihren Wunsch nach umweltgerechteren und effizienteren Fahrzeugen.

Die globale Erwärmung
Der Weltklimarat IPCC, dem Wissenschaftler aus aller Welt angehören, konstatierte 2007 in seinem vierten Bericht, dass die seit Mitte des 20. Jahrhunderts feststellbare Erwärmung des Erdklimas sehr wahrscheinlich auf von Menschen hervorgebrachte Treibhausgase zurückzuführen ist.

Seit der industriellen Revolution ging mit der Entwicklung der menschlichen Zivilisation ein enormer Verbrauch an Kohle, Öl und anderen Rohstoffen einher. Der fortgesetzte massive Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 führt zu einer zunehmenden Verdichtung der Erdatmosphäre, die eine Reflexion von Infrarotstrahlung verursacht. Dies wiederum führt zu einer Temperaturerhöhung der Erdatmosphäre und in der Folge zu einem Anstieg des Meeresspiegels.

Zu Beginn der Industriellen Revolution vor rund 200 Jahren betrug der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre etwa 280 ppm (parts per million). Bis heute stieg dieser Wert um 35 Prozent auf über 370 ppm. Ginge man davon aus, dass sich dieser Ausstoß im bisherigen Maße fortsetzt, so würde sich der CO2-Gehalt am Ende des 21. Jahrhunderts mehr als verdoppelt haben, was einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur weit über die bereits heute besorgniserregenden Werte hinaus zur Folge hätte.

Schon zwei Grad Temperaturanstieg gefährden drei Milliarden Menschen
Untersuchungen des Japanischen Zentrums für Klimawandel (JCCCA) zeigen, dass bereits ein CO2-Gehalt von 450 ppm zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius führt. Ein solcher Anstieg würde eine Umweltkrise auslösen, von der nahezu die gesamte Menschheit betroffen wäre. Die Auswirkungen einer globalen Klimaerwärmung beschränken sich nicht nur auf das Abschmelzen der Polkappen und den dadurch bedingten Anstieg des Meeresspiegels mit den einhergehenden Landverlusten. Steigende Meerestemperaturen verursachen auch extreme Wetterverhältnisse und immer verheerendere Orkane und Taifune. Infolge der globalen Erwärmung werden zudem größere Mengen Feuchtigkeit in der Atmosphäre gebunden, was die Austrocknung der Böden und eine Versteppung von weiten Teilen der Landmasse zur Folge haben wird.

Waldgebiete werden schrumpfen, die landwirtschaftliche Produktion wird zurückgehen und Brände werden in den verschiedenen Ökosystemen der Erde zunehmend irreparable Schäden anrichten. Bei zu hoher Wassertemperatur sterben beispielsweise die Zooxanthellen - Algen, die von immenser Bedeutung für die Existenz der Korallenriffe sind – was zum Ausbleichen der Korallen und einem Verlust an Artenvielfalt führen wird. Im Ganzen wird der Klimawandel einen beträchtlichen Einfluss auf Landwirtschaft und Fischerei nehmen und so die Verfügbarkeit und Qualität unserer Lebensgrundlagen entscheidend beeinflussen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass insgesamt geschätzte drei Milliarden Menschen gravierend betroffen sein werden, sollte sich die Temperatur bis zum Jahr 2050 durchschnittlich nur um zwei Grad erhöht: 2,7 Milliarden durch Wassermangel, 230 Millionen durch Malaria, 30 Millionen durch Überschwemmungen und weitere zehn Millionen durch Hungersnöte.

Gegensteuern durch eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes
Einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten gehört daher zur sozialen Verantwortung jedes Einzelnen. Darüber hinaus haben sich die Nationen der Welt im Kyoto-Protokoll von 1997 dazu verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Die Industrienationen sollen, ausgehend von den Werten des Jahres 1990, ihre Emissionen zwischen 2008 und 2012 um 5,2 Prozent zurückfahren.

Von der JCCCA veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2000 zeigen, dass der Autoverkehr nach den Energiekraftwerken (43,6 Prozent) und der Wirtschaft (18,5 Prozent) mit 17,7 Prozent Anteil am CO2 Ausstoß eines der drei bedeutenden Felder ist, auf denen erhebliche Anstrengungen zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen unternommen werden müssen.

Aufgrund dessen hat sich Japan eine um 23,5 Prozent verbesserte Kraftstoffausnutzung im Personenverkehr bis zum Jahr 2015 zum Ziel gesetzt. Insgesamt sollen die verkehrsbedingten CO2 Emissionen bis 2010 auf 250 Millionen Tonnen gesenkt werden. Innerhalb der Europäischen Union ist für Automobile eine Senkung der Emissionen um 20 Prozent bis 2012 beschlossen worden. Darüber hinaus strebt die EU eine Gesamtreduzierung von 25 Prozent bei gleichzeitiger Förderung alternativer Brennstoffe an. Die Mitgliedsstaaten der EU haben einer Senkung der Treibhausgase von 20 Prozent bis 2020 zugestimmt. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich bis 2017 eine Verbesserung der Treibstoffeffizienz um vier Prozent vorgenommen. Auch dort arbeitet man an einer Verringerung des Benzinverbrauchs um 20 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre sowie an der Förderung von Ethanol-Kraftstoff.