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Hybridantrieb im CO2-Vergleich

Sparsam in der Stadt und auf dem Land

Lexus

Spätestens mit Beginn der CO2-Diskussion ist die Hybridtechnologie als umweltverträgliche Antriebsvariante auch einer breiten Öffentlichkeit geläufig. Hybrid gilt als sparsam, sauber und zukunftssicher. Als Vorreiter bei der Hybridentwicklung kann Lexus durch gleich drei Hybridmodelle die freundlichen Urteile der Öffentlichkeit auch mit Daten untermauern.

Schon im Vergleich der Norm- CO2-Emissionen liegen die Lexus- Modelle GS 450h, RX 400h und LS 600h deutlich vor ihren Wettbewerbern, sieht man einmal von zwei bayrischen Produkten ab, die mit deutlich weniger Leistung die 186 Gramm CO2 des Lexus GS 450h knapp unterbieten. Zieht man zusätzlich zu den aus dem Gesamtverbrauch resultierenden Werten die Emissionen im Stadt- und Überlandverkehr hinzu, zeigen sich die Vorteile der Hybridtechnologie noch deutlicher. Da auch in Deutschland mehr als die Hälfte der Verkehrsleistung im Stadtverkehr oder im urbanen Umfeld erfolgt, haben wir die vom jeweiligen Hersteller angegebenen Verbrauchswerte als Grundlage einer CO2-Bewertung genutzt.

Der CO2-Ausstoss hängt unmittelbar mit dem Verbrauch zusammen. Bei einem Ottomotor werden pro Liter Verbrauch 2,32 Kilogramm CO2 freigesetzt. Bei einem Dieselmotor sind es, wegen der höheren Dichte und des damit einhergehenden Energiegehalts des Treibstoffes 2,63 Kilogramm. Unter den SUV ist der Lexus RX 400h in jeder Hinsicht konkurrenzlos, was den CO2-Ausstoß angeht. Seine 192 Gramm CO2 in der gesetzlichen Angabe werden vom rechnerischen Stadtverbrauchswert von 211 Gramm CO2 nur geringfügig überboten.

Der nächst beste unter den Premium- SUV mit einigermaßen vergleichbarer Leistung, ein bayrisches Diesel-Modell mit 173 kW/235 PS, liegt mit 297 Gramm schon deutlich über den Angaben des Hybriden. Alle anderen Wettbewerber emittieren über 300, teilweise mehr als 400 Gramm CO2 im Stadtverkehr. Naturgemäß hat es der Lexus in diesem Revier besonders einfach. Gerade im urbanen Umfeld, mit vielen Stopps und häufigem Anfahren tritt der Vorteil des Hybridsystems, das die Bremsenergie zurückgewinnt und rein elektrisch, also ohne CO2-Ausstoss anfährt, am besten zu Tage. Aber auch im reinen Überlandverkehr, der Paradedisziplin der Diesel, liegt der Hybrid vorne. Mit 176 Gramm CO2 je Kilometer hält er den schon erwähnten Bayern (189 g/km) auf Distanz.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch, wenn man die Wettbewerber unter den starken Business-Limousinen vergleicht. Während sich das Gros der Fahrzeuge mit Diesel oder Ottomotor bei CO2-Stadtverkehrswerten um oder über 300 Gramm drängelt, glänzt der GS 450h, trotz der zweitstärksten Systemleistung im Vergleichsumfeld, mit nur 213 Gramm CO2. Auch ihm kommen die bayrischen Wettbewerber mit 239 (Diesel) und 253 Gramm (Otto) am nächsten. Allerdings haben sie mit 171 kW/235 PS und 200 kW/272 PS deutlich weniger Leistung als der japanische Business- Express. Im reinen Überlandbetrieb, wo die prinzipbedingten Vorteile des Hybridantriebs weniger stark ins Gewicht fallen als im Stadtverkehr, hält sich der Lexus mit 167 Gramm CO2 in der Spitzengruppen der Wettbewerber, die in dieser Disziplin allerdings enger zusammen rücken.

Damit zeigt Lexus, dass die Hybridtechnik im praktischen Autofahreralltag unter nahezu allen Umständen sparsamer ist und damit auch weniger CO2 emittiert als die übrigen Premium-Fahrzeuge im jeweiligen Segment. Höchster Fahrkomfort, Fahrvergnügen und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen müssen also keine Gegensätze sein.