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Der Antrieb des Lexus IS F

Ein feines Stück Technik

Der Antrieb im Lexus IS F

Wenn sich eine Marke wie Lexus entschließt, eine echte Sportlimousine zu bauen, liegen die Erwartungen hoch. Der neue IS F erfüllt diese Erwartungen, mehr noch, er lässt den wahren Kenner mit der Zunge schnalzen. Vor allem der gemeinsam mit Yamaha entwickelte Motor ist ein technischer Leckerbissen.

Im Vergleich zu LS 600h, der den gleichen 5,0-Liter-V8-Motor als Basis hat, wurden von den Technikern der Häuser Lexus und Yamaha entscheidende Veränderungen vorgenommen. So sind die neuen, einteiligen Aluminium-Zylinderköpfe deutlich steifer und robuster ausgelegt, um den hohen Anforderungen bezüglich Drehzahlen und Dauerhaltbarkeit gerecht zur werden. Der ebenfalls neue Ventiltrieb wurde aus dem gleichen Grund leichter ausgelegt.

Eine neue, hitzebeständigere Ansauganlage aus Aluminium wurde notwendig, um die unter der Haube entstehende höhere Abwärme in den Griff zu bekommen. Eine spezielle Pumpe fördert überschüssiges Öl aus dem Zylinderkopfbereich zurück in die Ölwanne, eine aufwändige, aber im Vergleich zu einer Trockensumpfschmierung oder einer simplen Erhöhung der Ölmenge auch sicherere und elegantere Lösung. Denn damit wird selbst bei den mit diesem Fahrzeug möglichen extremen Querbeschleunigungen in Kurven eine optimale Schmierung sichergestellt. Zudem spart diese Lösung auch weiter an Gewicht ein.

Wie im LS 600h arbeitet der Achtzylinder im IS F mit der nach wie vor einzigartigen elektrisch angetriebenen variablen Ventilsteuerung (VVT-iE), deren Regelbereich bis zum Standgas hinunter reicht, wo hydraulische Systeme aufgrund des zu geringen Öldrucks Funktionsnachteile besitzen. Ein weiteres Merkmal des Motors ist sein D-4S Einspritzsystem, bei dem die Vorteile der Direkteinspritzung mit der einer konventionellen Saugrohreinspritzung auf einzigartige Weise verbunden werden.
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