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CO2-Ausstöße im Vergleich

Vorteil Hybrid

Lexus LS 460h

Spätestens seit dem aufrüttelnden Klimareport der UN ist die CO2-Debatte auch an die Stammtische der deutschen Autofahrer vorgedrungen. Eine gute Gelegenheit, die Diskussion mit einigen Fakten zu untermauern.

Als einziger Hersteller weltweit setzt Lexus auf ein umfangreiches Angebot an Hybridmodellen, um den CO2-Ausstoß seiner Modelle so umweltverträglich wie möglich zu gestalten. Mit Erfolg: Mittlerweile entscheiden sich alleine in Deutschland mehr als Zweidrittel der Lexus SUV-Kunden für den RX400h. Bei den Limousinen im Lexus Programm erfreut sich der Hochleistungshybrid GS450h wachsender Beliebtheit. Im Sommer rundet der LS 600h den Hybrid-Auftritt mit einem Angebot in der Luxusklasse ab.

Das Lexus Vorbild macht Schule. Zur Internationalen Automobilausstellung im September in Frankfurt haben deutsche Premium- Hersteller eigene Hybridmodelle angekündigt.

Die Vorteile der hierzulande einst verpönten Technikinnovation sprechen für sich. Gerade im Stadtverkehr, der nach einer Statistik des Bundesamtes für Straßenverkehr (BASt) in Deutschland rund die Hälfte des Verkehrsaufkommens ausmacht, spielen Hybride ihre Vorteile aus. Aber auch im Gesamtvergleich lohnt sich ein Blick auf die CO2-Ausstöße der Lexus Hybridmodelle und ihrer deutschen Premium- Wettbewerber.

Der erste Hochleistungshybrid auf dem Markt war der RX 400h mit einer Systemleistung von 200 kW/272 PS. Während der SUV, dank innovativer Technologien wie der Rekuperation, also der Rückgewinnung von Bremsenergie, im Schnitt 192 Gramm CO2 emittiert, kommt ein gleich starker SUV-Wettbewerber aus dem süddeutschen Raum als nächstbester Benziner auf 275 Gramm. Der beste Diesel, ein Sechszylinder mit 235 PS, verursacht 231 Gramm CO2. Der Zweitbeste, mit 224 PS schon deutlich schwächer als der RX400h, emittiert 249 Gramm CO2 je Kilometer. Ein ähnliches Bild bietet sich auch, wenn man die Oberklasselimousinen im Umfeld des Lexus GS in Sachen CO2-Ausstoß miteinander vergleicht. Hier gebührt der absolute Bestwert einem bayrischen Wettbewerber, dessen Reihensechszylinder nur 178 Gramm CO2 ausstößt, gefolgt von einem Diesel aus gleichen Haus, der es auf 182 Gramm bringt. Mit 200 kW/272 PS beziehungsweise 210 kW/286 PS haben beide allerdings deutlich weniger Leistung als der Lexus GS 450h, der 186 Gramm CO2 verursacht. Der Lexus spielt mit 254 kW/345 PS eigentlich in einer anderen Leistungsklasse. Hier hat der Wettbewerb nur V8-Motoren zu bieten, deren Bester 232 Gramm CO2 emittiert und damit den Lexus Wert deutlich überbietet. Die Hybridtechnologie im GS 450h kombiniert also tatsächlich die Leistung eines starken V8 mit dem Verbrauch der besten Sechszylinder im Wettbewerbsumfeld.

Beim LS 600h ist die Gruppe der Wettbewerber klein, aber fein. Drei V12-Motoren und ein V8 rahmen den neuen Luxusliner ein (s. Grafik S. 1). Die beiden bayrischen V12 liegen mit ihren Spitzenleistungen von 444 und 445 PS auf Augenhöhe mit dem neuen Spitzenhybriden, der es auf 327 kW/445 PS Systemleistung bringt. Der Schwabe liegt mit 517 PS etwas höher. Zum Ausgleich kommt auch der schwächere V8 in die Wertung. Mit 283 Gramm CO2 liegt dieser deutlich vor den Zwölfzylindern, die allesamt über 320 Gramm CO2 pro Kilometer liegen. Der neue Lexus LS 600h unterbietet dagegen die 220 Gramm- Marke und würde damit sogar im Wettbewerbsumfeld der Oberklasse eine gute Figur abgegeben.
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