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Chefkoch Yoji Tokuyoshi kredenzt Lexus

Besonderes Geschmackserlebnis auf der Milan Design Week

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  • Sternekoch kreiert einzigartiges Menü für die Lexus Ausstellung
  • Gerichte vom Brennstoffzellen Concept Car LF-FC inspiriert
  • Finalisten des Lexus Design Awards und dreiteilige Installation von Formafantasma
Köln, 24. März 2016. Lässt sich der Geist automobilen Designs geschmacklich erfassen? Diese Frage beantwortet Chefkoch Yoji Tokuyoshi im Rahmen der Lexus Ausstellung „An Encounter with Anticipation“ auf der Milan Design Week (12. bis 17. April) in der Mailänder Via Tortona. Die kulinarischen Fähigkeiten des mehrfach mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Gastronoms komplettieren die Lexus Ausstellung, die in drei Räumen verschiedene Installationen des Amsterdamer Designstudio Formafantasma umfasst.

Sowohl Tokuyoshi als auch das italienische Designerduo Andrea Trimarchi und Simone Farrasin haben sich vom Design und der Performance des Lexus LF-FC Concept Cars inspirieren lassen, mit dem die Premium-Marke ihre Vision von einer Limousine mit Brennstoffzellenantrieb präsentiert. Tokuyoshi zum Beispiel konzentrierte sich auf das einzige Abfallprodukt des Fahrzeugs: Wasser. Außerdem wollte er den Geist des sogenannten „Omotenashi“ erfassen, der japanischen Form von Gastfreundschaft – einer Tradition, die Lexus unter anderem im Design seiner Luxusmodelle aufgreift.

„Das LF-FC Concept Car und das Verständnis, wie die Brennstoffzelle Wasserstoff als Energieträger nutzt, haben mir deutlich gemacht, warum Lexus dies als Technologie für die Zukunft auserkoren hat. Ich entschied mich deshalb dafür, Wasser als Leitmotiv für mein Geschmackserlebnis zu wählen und etwas Bezauberndes zu kreieren, das in Formafantasmas Installation integriert werden kann“, erklärt Tokuyoshi.


Tokuyoshi ist mit seiner langjährigen Erfahrung prädestiniert für dieses Projekt: Er ist einer der bekanntesten Köche Mailands und kreative Kraft hinter dem „Ristorante Tokuyoshi“, wo er seine eigene Interpretation der italienischen Küche entwickelt hat – die sogenannte „Cucina Italiana Contaminata“.

Das erste Geschmackserlebnis nennt sich „Buoyancy“ („Lebhaftigkeit“), wo Besucher der Lexus Ausstellung unter anderem die Kraft des Wassers erleben können. Wasser erhält Leben und transportiert gleichzeitig Objekte über große Distanzen. Das Gericht kombiniert Wasser und schwimmende Kräuterblätter und liefert so ein überraschendes Geschmackserlebnis.

Die zweite Kreation beschäftigt sich mit „Transparency“ („Transparenz“). Das Gericht dient als Metapher für etwas, was man sehen kann oder unsichtbar bleibt – je nach Perspektive des Betrachters. Was auf den ersten Blick nach einer klaren Suppe aussieht, verursacht ein einzigartiges und unerwartetes Gaumenerlebnis. Das Konzept spiegelt somit die Art und Weise wider, wie sich Lexus die Zukunft vorstellt: aufregend und überraschend.

Die Besucher der Ausstellung „Lexus – An Encounter with Anticipation“ können außerdem die Arbeiten der zwölf Finalisten des Lexus Design Award 2016 begutachten. Der internationale Wettbewerb bietet Nachwuchs-Designern aus aller Welt die Chance, eines ihrer innovativen Konzepte als gesellschaftlichen Beitrag für eine bessere Zukunft in die Tat umzusetzen. Die vier Prototypen der Gewinner werden erstmals präsentiert.


DIE KÜNSTLER
Formafantasma – Designer


Andrea Trimarchi und Simone Farresin, italienische Designer mit Sitz in Amsterdam, sind die Kreativköpfe von Formafantasma. Die Arbeit des Designteams zeichnet sich unter anderem durch die experimentelle Nutzung verschiedener Materialien aus. Die Italiener wollen Gegensätze zwischen Handwerk und Industrie auf der einen Seite sowie Objekt und Nutzer auf der anderen Seite überwinden und verknüpfen bei ihren Arbeiten handwerkliche Affinität mit Industriedesign. Mit Erfolg: Sie erhalten Aufträge von renommierten Mode- und Handelsmarken. Ihre Arbeiten werden mittlerweile in großen Museen gezeigt, darunter im Museum of Modern Art (MoMA) in New York und im Victoria and Albert Museum in London.


Yoji Tokuyoshi – Sternekoch

Das Ausnahmetalent zählt zu den bekanntesten und renommiertesten Köchen Mailands. Während seiner fast zehnjährigen Zeit in der Osteria Francescana (Massimo Bottura) erreichte Tokuyoshi schnell die Position des Souschefs und trug dazu bei, dass das Restaurant seinen zweiten und dritten Michelin-Stern erhielt. 2014 machte sich Tokuyoshi selbständig. Bereits zehn Monate nach Eröffnung konnte sich sein Restaurant mit dem ersten Michelin-Stern schmücken. Seine Neuinterpretation der italienischen Küche nennt Tokuyoshi „Cucina Italiana Contaminata”.
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