Toyota Kreditbank als Mobilitätsentwickler für das Berliner Zukunftsquartier „Neulichterfelde“

Uebersicht Neulichterfelde

Das Wichtigste in Kürze

  • Toyota Kreditbank ist Mobilitätspartner des Berliner Zukunftsquartiers „Neulichterfelde“
  • individualisierte Mobilitätsangebote reduzieren den motorisierten Individualverkehr
  • Lebensqualität der Quartierbewohner wird nachhaltig verbessert

Köln. Von der klassischen Autobank zum Mobilitätsdienstleister: Die Toyota Kreditbank GmbH (TKG) ist Mobilitätsentwickler für „Neulichterfelde“ – einem neu entstehenden Stadtteil im Süden Berlins.

Die Groth Gruppe, ein Berliner Projektentwickler, hat am Dienstag die Planung für das Zukunftsquartier Neulichterfelde vorgestellt. Neulichterfelde soll sich zu einem innovativen, ökologischen und ökonomischen Quartier für das urbane Leben im 21. Jahrhundert entwickeln. Nach Fertigstellung des Projekts sollen über 2.500 Wohnungen, drei Kitas, eine Grundschule und ein Stadtplatz für 6.000 Menschen zur Verfügung stehen. Zur ganzheitlichen Umsetzung hat sich die Groth Gruppe Unterstützung von vier Innovationspartnern aus den Bereichen Mobilität, Energie, Soziales und Umwelt geholt.

Mobilitätspartner ist die Toyota Kreditbank. „Toyota befindet sich aktuell im Wandel von einem Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister. Die Toyota Kreditbank treibt den Veränderungsprozess voran – zum Beispiel mit Projekten wie Neulichterfelde“, erklärt Axel Nordieker, Geschäftsführer der Toyota Kreditbank.

Mithilfe eines innovativen Mobilitätskonzepts soll der konventionelle Autoverkehr in Neulichterfelde weitestmöglich reduziert und die Bewohner zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bewegt werden. „Neben der nahtlosen Verknüpfung unserer Mobilitätsangebote und dem ÖPNV werden neue innovative Mobilitätslösungen Verwendung finden. Beispiele sind die Pendlerapp für das Carsharing im Quartier, Mikromobilitätslösungen wie Pedelecs, Lastenfahrräder und E-Tretroller oder auch neuartige Fahrzeuge – mit und ohne Motor“, so Nordieker. Ein On-Demand-Shuttle soll auch mobilitätseingeschränkten Menschen Zugang zum ÖPNV und wichtigen Orten im Quartier ermöglichen.

Das Konzept und die neuen Mobilitätsangebote verringern den Bedarf an Parkplätzen, die Umweltverschmutzung, den Lärm, die Verkehrsüberlastung und die Abhängigkeit der Quartiersbewohner vom Besitz eines eigenen Autos.

In enger Zusammenarbeit entwickeln alle Beteiligten Lösungen für die bedeutungsvollsten Herausforderungen der Zukunft wie Urbanisierung, demographische Entwicklung, Nachhaltigkeit, Verkehr, Mobilität und Umwelt. Durch das Mobilitätskonzept der TKG können pro Jahr rund 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden, das entspricht in etwa der Summe, die eine 92 Hektar große Waldfläche pro Jahr an CO2 bindet.