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Assistenz-Roboter machen Menschen mit Handicap mobil

Toyota startet klinische Erprobung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Auslieferung an medizinische Einrichtungen begonnen
  • Verbesserte Mobilität durch gezieltes Training
  • In Zusammenarbeit mit dem Fujita Health University Hospital entwickelt
Köln. Die Toyota Motor Corporation (TMC) hat mit der klinischen Erprobung ihrer Assistenz-Roboter begonnen: Die ersten von zunächst 44 Robotern wurden jetzt an Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen in Japan geliefert. Der Gehtrainings-Assistent und ein durch zwei Räder gestützter Balance-Trainer helfen Patienten, die nach einem Unfall oder einer Verletzung Einschränkungen beim Gehen oder Gleichgewichtsstörungen haben.

Toyota möchte die Mobilität von Menschen in allen Lebensbereichen verbessern, insbesondere im Pflege- und Gesundheitswesen. Gemeinsam mit dem Fujita Health University Hospital im japanischen Toyoake arbeitet das Unternehmen deshalb bereits seit 2007 an der Entwicklung solcher Roboter. Um die Trainingsfunktionen kontinuierlich zu optimieren und die Handhabung zu vereinfachen, wurden seit 2011 Prototypen in Kliniken und Praxen getestet.

Mit der klinischen Erprobungsphase macht TMC den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden Einführung der Assistenz-Roboter. Das Training basiert auf dem sogenannten Bewegungslernen, einer dauerhaften Veränderung des Bewegungsablaufs, und ermöglicht auch verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen.
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