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Zurück in die Langstrecken-Erfolgsspur

Toyota GAZOO Racing beim Heimrennen am Nürburgring

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Das Wichtigste in Kürze

  • Einziger WEC-Lauf in Deutschland unweit der Kölner Zentrale
  • Rückkehr zu bewährten Fahrertrios in beiden Toyota TS050 Hybrid
  • Podium und WM-Führung im Visier

Köln. Heimrennen, die Zweite: Die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) macht Station in Deutschland. Beim Sechs-Stunden-Rennen am Nürburgring greift Toyota GAZOO Racing erneut an. Mit dem dritten Sieg im vierten Saisonlauf will das Team die WM-Führung zurückerobern. Unweit der Motorsport-Zentrale in Köln ist die Unterstützung vieler leidenschaftlicher Fans sicher.

Toyota musste nach dem enttäuschenden 24-Rennen-Rennen in Le Mans seine Spitzenposition vorerst abgeben. In der Eifel lässt sich dieses Ergebnis jedoch schon wieder korrigieren: In der Herstellerwertung beträgt der Rückstand 32,5 Punkte, in der Fahrerwertung liegen Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima im Toyota TS050 Hybrid #8 sogar nur 17 Punkte zurück.

Auf der 5,137 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings stehen die Zeichen entsprechend auf Angriff: Nachdem Toyota GAZOO Racing bislang nur einen fünften Platz als bestes Ergebnis einfahren konnte, seitdem die Traditionsstrecke 2015 in den WEC-Kalender zurückgekehrt ist, sind diesmal zwei Podiumsplatzierungen das Ziel.

Für diese Mission vertraut der japanische Automobilhersteller auf die bewährte Fahrerbesetzung: Neben den Siegern der ersten beiden WEC-Rennen startet im zweiten Toyota TS050 Hybrid #7 wieder José María López an der Seite von Mike Conway und Kamui Kobayashi. Beide Rennwagen sind mit hohem Anpressdruck unterwegs. Diese aerodynamische Einstellung, die schon in Silverstone und Spa-Francorchamps zum Sieg führte, bietet mehr Grip in den Kurven und passt so hervorragend zu den langsamen und mittelschnellen Kehren des Nürburgrings.

„Wir haben die Wochen seit Le Mans genutzt, um Energie zu sammeln und uns auf die verbleibenden Sechs-Stunden-Rennen vorzubereiten, die hier am Nürburgring losgehen. Ich möchte allen Fans für ihre großartige Unterstützung während und nach Le Mans danken“, erklärt Teampräsident Toshio Sato. „Wir setzen allen daran, ein spannendes Rennen am Nürburgring abzuliefern. Es wird ein interessantes Wochenende, weil wir erstmals Porsche mit seinem Aero-Paket mit hohem Anpressdruck sehen, deshalb wissen wir nicht genau, was uns erwartet. Unser Ziel ist aber klar: Wir wollen möglichst viele Punkte sammeln und unsere Position in der Weltmeisterschaft festigen.“

Das Rennwochenende startet mit zwei 90-minütigen Trainingssessions am Freitag, ehe am Samstag das Qualifying ausgetragen wird. Das Rennen, bei dem die Teilnehmer in sechs Stunden mehr als 1.000 Kilometer absolvieren, beginnt sonntags um 13 Uhr.

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