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Vier Stunden heiße Action in der Eifel

Vier Stunden heiße Action in der Eifel

Das Wichtigste in Kürze

  • Solide Leistungen im Lexus-Lager
  • Farnbacher Racing erneut Klassensieger
  • Feuer bei Team Pitlane – AMC Sankt Vith
Im sechsten Lauf der VLN-Saison 2016 zeigten drei der vier Lexus im Feld gute Leistungen. Der Lexus RC-F GT3 von Farnbacher Racing konnte zwar nicht ganz die starken Leistungen aus dem fünften Lauf (Platz vier in der Gesamtwertung) bestätigen, war aber mit einer weiteren Klassen-Pole und einem Klassensieg in der SPX dennoch gut unterwegs. In der Gesamtwertung allerdings mussten sich Dominik und Mario Farnbacher dieses Mal mit dem zehnten Platz begnügen.

Weniger gut lief das Wochenende für den zweiten, von Lexus Racing eingesetzten RC-F GT3. Im Qualifying reichte es noch für den dritten Platz in der Klasse, doch das Rennen endete für Lorenz Frey und Stéphane Ortelli bereits in Runde eins.
Mehr Grund zur Freude hatten Uwe Kleen und Horst Baumann in der SP8: Mit ihrem Lexus RC-F sicherten sich den vierten Startplatz in der Klasse (54. Gesamt-Startaufstellung), machten im Rennen Plätze gut und fuhren als Klassen-Zweite (33. Gesamtwertung) über die Ziellinie.

In einem von Novel-Racing eingesetzten Lexus ISF CCS-R gingen Klaus Völker, Marcus Löhnert und Horst Baumann – ebenfalls in der SP8 – an den Start. Das Qualifying lief mit Platz acht von neun Fahrzeugen (79. gesamt) eher durchwachsen, doch im Rennen ging es ordentlich voran: Platz 5 in der Klasse und 54 in der Gesamtwertung.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-Cup ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Nach vier Stunden packendem Rennsport wurde die letzte Runde im TMG GT86 Cup zu einem echten Thriller, in dem sich letztlich die in der Meisterschaft führenden Nils Jung und Florian Wolf (Ring Racing) mit einem Vorsprung von gerade mal 11 Hundertstelsekunden gegen Manual Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team durchsetzten. Platz drei holten die Pole-Setter – ‚Brody’, Bruno-Francesco Barbaro und Olivier Muytjens – für die belgische Mannschaft Pitlane - AMC Sankt Vith.

„Die haben es sich ja in der letzten Runde richtig gegeben“, stöhnte Uwe Kleen, Teamchef der siegreichen Ring-Racing-Mannschaft nach dem Rennen. „Das hat Nils Jung am Steuer richtig gut gemacht, aber es war schon extrem aufregend.“

Aufregung gab es bei Pitlane – AMC Sankt Vith übrigens bereits am Freitag: Aus noch ungeklärter Ursache brach im freien Training im Auto mit der Startnummer 532 ein Feuer aus und trotz schneller Löscharbeit der Boxen-Crew brannte der Motorraum komplett aus. Doch mit einem wahren Reparatur-Parforceritt gelang es dem Team, das Auto rechtzeitig zum Qualifying so gut zu reparieren, dass die Fahrer es auf die Pole stellten und im Rennen auf Platz drei fahren konnten.

Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport TMG: „Es ist für uns immer wieder schön zu sehen, wenn alle unsere Cup-Autos die lange Distanz eines VLN-Rennens problemlos absolvieren und dabei dann auch noch so eine tolle Performance und so spannenden Motorsport bieten. Dazu kann man alle Teilnehmer nur beglückwünschen. Ganz besonders würdigen muss man diesmal die Leistung des Teams Pitlane - AMC Sankt Vith. Trotz des Zwischenfalls am Freitag und einem Unfall mit ihrem zweiten TMG GT86 CS-Cup im Qualifying hat die Mannschaft beide Autos pünktlich an den Start gebracht. Das war wirklich sehr bemerkenswert und keineswegs selbstverständlich.“
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