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Toyota und Lexus beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Werks- und Kundenteams vertrauen auf japanische Marken

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Das Wichtigste in Kürze

  • Toyota GAZOO Racing greift mit Lexus RC in SP3T-Klasse an
  • Verbesserter Toyota GT86 erstmals in SP3-Klasse unterwegs
  • Belastungstest auf anspruchsvollster Rennstrecke der Welt

Köln. Mit Vollgas durch die grüne Hölle: Zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (25. bis 28. Mai 2017) versammelt sich die internationale Motorsport-Szene zum Härtetest in der Eifel. Nahezu alle wichtigen Automobilhersteller nehmen an der 45. Auflage des Langstreckenklassikers teil. Toyota und Lexus sind ebenfalls am Start: Neben dem Werks- vertrauen auch Kundenteams auf die Fahrzeuge der japanischen Marken.

Mit einem Lexus RC bestreitet Toyota GAZOO Racing die 24 Stunden auf der Nordschleife. Bei der mittlerweile elften Teilnahme in Folge teilen sich diesmal Takuto Iguchi, Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und Hisashi Yabuki das Steuer des schnellen Sportwagens. Nachdem das letztjährige Rennen für das japanische Motorsport-Team frühzeitig endete, ist es nun auf Wiedergutmachung aus. In der SP3T-Klasse will es wieder um den Sieg mitfahren. Der intensive Test- und Entwicklungsprozess, allen voran die Generalprobe in der VLN Langstrecken-Meisterschaft und das Qualifying, stimmen das Team um Chefmechaniker Yasuo Hirata zuversichtlich. Die Boxencrew setzt sich erneut aus Mitarbeitern aus der Toyota Zentrale zusammen.

Toyota GAZOO Racing Team Thailand geht derweil mit zwei Toyota Corolla Altis ins Rennen. Unterstützt wird es vom erfahrenen Rennfahrer Takayuki Kinoshita.

Neben den Werksteams sind auch viele Kundenteams in Toyota und Lexus Modellen unterwegs – mit professioneller Unterstützung. Da der hauseigene Markenpokal Toyota GT86 Cup pausiert, hilft die Toyota Motorsport GmbH (TMG) den Teilnehmern des Langstreckenklassikers.

Durch die gezielten Verbesserungen zur neuen Saison starten die Toyota GT86 beim 24-Stunden-Rennen erstmals in der SP3- statt in der V3-Klasse. Die Mannschaft von „Pit Lane – AMC Sankt Vith“, die im vergangenen Jahr einen Doppelsieg in ihrer Klasse einfuhr, ist zuversichtlich. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Das Team Ring Racing, das den zweiten Lauf des Toyota GT86 Cup gewonnen hat, macht sogar mit dem Cup-Kontrahenten vom Toyota Swiss Racing Team gemeinsame Sache; die sonst gegeneinander antretenden Fahrer teilen sich einen Rennwagen. Milltek Racing – Sieger des ersten Cup-Rennens – komplettiert das Trio, das an den 24 Stunden teilnimmt.

Eigens für den 24-Stunden-Dauereinsatz der Toyota GT86 Cup-Fahrzeuge hat TMG einen größeren Tank mit einem auf 100 Liter verdoppelten Volumen entwickelt. Mussten die Fahrer bislang jede Stunde die Box ansteuern und somit 24 Tankstopps einlegen, verlieren sie nun weitaus weniger Zeit. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu den sonst üblichen Aufbautanks im Heck des Fahrzeugs wird der neue Toyota Tank wie das Serienexemplar am Unterboden montiert – der niedrige Schwerpunkt und die sportliche DNA bleiben dadurch unverändert. Neben dem größeren Tank profitieren die Teams erneut vom Ersatzteil-Service im Fahrerlager. Der bestplatzierte Toyota GT86 erhält von TMG zudem eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro, Cup-Partner B.R.M. Chronographes stellt weitere Trophäen bereit.

Der Langstreckenklassiker am Nürburgring beginnt donnerstags mit Freien Trainings und Qualifyings, das 24-Stunden-Rennen startet am Samstag (27. Mai) um 15.30 Uhr. Vom Nürburgring berichtet auch die Webseite http://toyotagazooracing.com/nurburgring.

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