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Furioses Finale der Rallye Dakar

Drei Toyota Hilux unter den besten Zehn

Conrad Rautenbach and Rob Howie

Das Wichtigste in Kürze

  • Nani Roma und Alex Haro Bravo auf viertem Platz in Gesamtwertung
  • Conrad Rautenbach und Rob Howie bei Debüt „Rookie of the Year“
  • 27 Toyota Fahrzeuge im Ziel der härtesten Rallye der Welt

Köln. Zwölf Etappen, mehr als 8.000 Kilometer und so knappe Abstände wie selten zuvor: Die diesjährige Rallye Dakar präsentierte sich einmal mehr als die härteste Rallye der Welt. Neben der traditionell extremen Belastung mussten die Teilnehmer diesmal mit ungewöhnlichen Höhenlagen und wechselhafter Witterung kämpfen. Toyota hat diese Strapazen mit Bravour gemeistert, gleich 27 Fahrzeuge des japanischen Konzerns sahen die Zielflagge in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Nani Roma und Alex Haro Bravo landeten im Toyota Hilux (Startnummer 305) auf einem starken vierten Platz. Mit einem nahezu fehlerfreien Rennen und keinerlei technischen Problemen fehlten den für Overdrive Racing startenden Spaniern im Ziel gerade einmal 76.43 Minuten auf den Gesamtsieg.

Knapp dahinter folgt mit Giniel de Villiers und seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz ein weiteres Toyota Team auf Platz fünf. Im Toyota Hilux mit der Startnummer 302 lieferten sie sich eine überaus spannende Rallye durch Paraguay, Bolivien und Argentinien, bei der sie ihre Schnelligkeit gleich mehrfach unter Beweis stellten. Auf dem zwölften und letzten Teilstück verpassten sie den Etappensieg um nur 30 Sekunden.

Abgerundet wird das erfolgreiche Toyota Ergebnis von Conrad Rautenbach und Navigator Rob Howie. Bei ihrem Debüt bei der härtesten Rallye der Welt fuhr das Team ebenfalls im Toyota Hilux (Startnummer 320) auf Anhieb in die Top 10. Mit dem neunten Rang sichert sich Rautenbach zudem den „Rookie of the Year“-Award – die Auszeichnung für den besten Newcomer.

„Die Dakar 2017 bleibt uns aus verschiedenen Gründen noch lange in Erinnerung. Das extreme Wetter spielte eine wichtige Rolle: Etappen fielen aus oder wurden verändert, was die Gesamtrenndistanz des diesjährigen Wettbewerbs deutlich reduziert hat“, erläutert Glyn Hall, Teamchef von Toyota GAZOO Racing. Die widrigen Bedingungen bekamen auch Top-Fahrer Nasser Al-Attiyah und sein Co-Pilot Mathieu Baumel im Hilux 301 zu spüren: Nach ihrem Auftaktsieg schnitt ein Loch am Fahrbahnrand auf der dritten Etappe den Hinterreifen des Fahrzeugs auf, was zu irreparablen Schäden an der Aufhängung führte – das vorzeitige Aus für das hoch gehandelte Duo.

Neben dem Trio unter den besten Zehn erreichten 24 weitere Toyota Starter das Ziel in Buenos Aires – so viele wie bei keinem anderen Hersteller, ein weiterer Beleg für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Toyota Fahrzeuge. Der Toyota Land Cruiser 200 GX feierte unter anderem einem Doppelsieg in der für Dieselfahrzeuge modifizierten Klasse T2.2. Auch die Trucks der Konzerntochter Hino sicherten sich einen Doppelsieg in der T4.2. Lkw-Kategorie.

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