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Team Gazoo Racing beim 37. ADAC Zurich 24h-Rennen

Lexus LF-A bestand den Härtetest auf dem Nürburgring

Lexus LF-A Nürburgring 24h Rennen 09 c
Nürburgring. Wer beim Langstrecken-Klassiker nach einer Renndauer von 24 Stunden auf der härtesten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt die Ziellinie überquerte, darf sich als Sieger fühlen. Erst recht, wenn er ein Fahrzeug pilotiert, das sich noch in der finalen Entwicklung zur Serienreife befindet. Der Lexus LF-A mit der Startnummer 14 fuhr insgesamt 114 Runden durch die "Grüne Hölle" im Renntempo. Die Fahrer "Morizo"/Quiros/Kinoshita/Iida pilotierten den über 500 PS starken Sportwagens über die 25,4 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring und Grand Prix-Kurs. Eine sportliche Leistung, die den Fahrern körperlich alles abverlangte und nicht ohne ein motiviertes Mechanikerteam zu bewältigen ist. Das Team Gazoo Racing setzte für Lexus zwei LF-A und einen IS-F ein. Die japanische Boxen-Mannschaft umfasste jeweils sechs Mechaniker pro Auto und acht Ingenieure.

Wie nah Freude und Enttäuschung zusammen liegen können, wurde auch beim diesjährigen 24h Rennen auf dem Nürburgring für viele Teilnehmer spürbar. Für das Team Hahne/Krumbach/Lotterer/Naruse, die knapp zwei Stunden vor Rennende ihren Lexus LF-A mit der Startnummer 15 im Streckenabschnitt Breitscheid abstellen mussten, war es die bittere Realität. Nach 22 Stunden im harten Renntempo schlug der Fehlerteufel zu und zwang zur Aufgabe. Obgleich die japanische Boxen-Crew so kurz vor dem Ziel nicht aufgeben wollte und zur Reparatur an die Strecke eilte, reichte es nicht mehr, diesen Lexus LF-A wieder flott zumachen - schließlich lief so kurz vor Rennende den engagierten Mechanikern des Team Gazoo Racing die Zeit davon.

Dennoch wertet Lexus den Einsatz beim 24h Rennen auf dem Nürburgring als Erfolg, "der gezeigt hat mit welch hohem technischen Potenzial wir an den Start gegangen sind", sagte André Lotterer, der amtierende Champion der japanischen Super GT Serie, nach seinem Einsatz im neuen High Tech Sportwagen von Lexus. Der LF-A, dessen hochdrehender V10-Zylinder Saugmotor dem künftigen Serientriebwerk entspricht, sorgte im Rennverlauf für manche Überraschung. Nürburgring-Kenner Armin Hahne, der bereits 20mal beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel am Start war, lobte die Leistung und das Fahrverhalten des Lexus LF-A auf höchstem Niveau. "Für einen reinrassigen Sportwagen lässt sich der LF-A erstaunlich leicht fahren", unterstreicht der Wahl-Monogasse Hahne seinen positiven Eindruck. Und mit einer schnellsten Rennrunde von 8:50,458 Minuten (Durchschnittstempo 172,230 km/h) stellte der Lexus LF-A sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Mit dieser Zeit hielt der LF-A die von der Top-Ten Autos vorgelegte Pace mit. "Wir hatten viel Spaß und ließen den Lexus mal so richtig über die Nordschleife fliegen", freute sich Armin Hahne, der sich das Cockpit mit Nürburgring-Routine Jochen Krumbach, Rennprofi André Lotterer und dem japanischen Lexus Testingenieur Hiromu Naruse teilte. Der Sportsgeist im Gazoo Racing Team und die technische Erfahrung rund um den LF-A machten dieses Renn-Wochenende für Lexus zu einer besonders wertvollen Erfahrung.
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