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Der neue LEXUS GS

Premiere in der Höhle der Löwen

LEXUS GS 350

Ausgerechnet im Heimatland seiner wichtigsten Premium-Mitbewerber feierte der neue Lexus GS seine Weltpremiere. Die vierte Generation der Limousine debütierte im September auf der IAA in Frankfurt. Der selbstbewusste Auftritt unterstreicht die Rolle des GS für Lexus und er zeigt, dass man keinen Vergleich scheuen muss.

Optisch gibt sich der GS gewohnt fein und dezent mit einer behutsamen Weiterentwicklung des L-Finesse-Designs hin zu mehr Dynamik. Bei unveränderter Gesamtlänge ist das neue Modell 30 Millimeter höher und 20 Millimeter breiter. Die Karosserieüberhänge fallen vorne zehn Millimeter kürzer und hinten zehn Millimeter länger aus als beim Vorgängermodell. Die Spurweite wurde vorn um 40 und hinten um 50 Millimeter vergrößert.

Am deutlichsten kommt die Weiterentwicklung des Designs an der neuen Frontpartie zum Ausdruck. Sie verleiht dem GS die kraftvolle Präsenz einer charakterstarken Sportlimousine. Die hinter flachen Deckgläsern gruppierten Scheinwerfer wurden höher angeordnet als der Grill selbst, ein klares "L-finesse" Designmerkmal, dessen Wirkung darin besteht, den Blick des Betrachters zur Spitze des Fahrzeugs zu leiten und somit Geschwindigkeit und Agilität zu dokumentieren. Von der Seite zeichnet sich der neue Lexus GS durch einen eleganten, lang gestreckten Innenraum aus. Die 15 Millimeter höhere Dachlinie mit dem markentypischen Design-motiv der hinteren Dachsäule lässt die aero-dynamische Qualität des Designs und das gestiegene Platzangebot im Fond erahnen. Der Luftwiderstands-Beiwert der neuen Limousine liegt bei nur cW=0,26.

Edel und aufgeräumt
Im Interieur knüpft der GS an die mit dem CT 200h erstmals eingeschlagene Designrichtung an. Das Interieurdesign verbindet herausragende Ergonomie mit interaktiven Bedienfunktionen. Die Armaturentafel betont mit horizontalen Linien die Innenbreite des Lexus GS, während die Türverkleidungen und die Mittelkonsole eine Umrahmung der Sitzbereiche von Fahrer und Beifahrer bilden.

Das Cockpit ist in zwei Zonen unterteilt. Der obere Informationsbereich enthält das mit 12,3 Zoll bislang größte in einem Serienfahrzeug verwendete LCD-Display. Im unteren Bereich wurden alle Bedienelemente zusammengefasst, darunter das markentypische "Remote Touch" System zur Steuerung der auf dem LCD-Display dargestellten Funktionen.

Mehr Platz für Passagiere und Gepäck
Bei gleichem Radstand wie sein Vorgänger bietet der neue GS allen Insassen mehr Raum und Komfort. Sowohl die vorderen als auch die hinteren Türausschnitte wurden auf höchste Bequemlichkeit beim Ein- und Aussteigen ausgelegt, wobei die Designer besonderen Wert auf eine hohe Kopffreiheit im Türrahmen legten.

Aufgrund des geänderten Winkels der Rücksitzlehne und ihrer neuen Polsterkontur sitzen die Fond-Passagiere jetzt noch bequemer. Dank schlankerer Vordersitzlehnen fällt die Kniefreiheit im Fond 20 Millimeter komfortabler aus. Zudem wächst die Kopffreiheit im Fond um 25 Millimeter. Weiter verbessert wurde der Gepäckraum und bietet nun dank der kompakteren Hinterradaufhängung ein mit 530 Litern deutlich größeres Volumen sowie eine längere, tiefere Ladefläche. Das sind 23 Prozent mehr als in den Vorgänger passten. Dank der breiteren Klappen-Öffnung lässt er sich außerdem komfortabler be- und entladen. Durch Verwendung eines neuen, kompakteren Batteriepakets steigt beim Vollhybridmodell GS 450h das Fassungsvermögen des Gepäckabteils auf 465 Liter, ein Zuwachs von 45 Prozent im Vergleich zum aktuellen GS 450h.
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