Köln. Für Toyota hat es seit jeher höchste Priorität, seinen Kunden Fahrzeuge von kompromissloser Zuverlässigkeit und Qualität zu bieten. Sollte es einmal Zweifel an der Qualität der in Kundenhand befindlichen Fahrzeuge geben, steht Toyota zu seiner Verantwortung und holt konsequent alle in Frage kommenden Fahrzeuge in die Werkstätten.

Bei routinemäßigen Untersuchungen von verunfallten Fahrzeugen der dritten Generation des RAV4 wurden Beschädigungen an den Sicherheitsgurten der Rücksitze bemerkt. Die eingehende Analyse ergab, dass im Verlauf eines außergewöhnlich starken Frontalaufpralls das Gurtband in Kontakt mit einer Metallkante des Sitzgestelles kommen kann.

Aus diesem Grund ruft Toyota in Deutschland 71.164 Fahrzeuge ausschließlich Modelle der dritten Generation RAV4, Produktionszeitraum von November 2005 bis November 2012, in die Werkstätten. Dort wird jeweils rechts und links am Fondsitzgestell eine zusätzliche Schutzabdeckung installiert. Diese Maßnahme ist für den Kunden kostenfrei und dauert etwa eine Stunde. Europaweit sind ca. 625.000 Fahrzeuge, weltweit etwa 2.873.000 betroffen. Toyota führt diesen Rückruf freiwillig durch. Die Halter der oben angeführten Fahrzeuge werden zeitnah angeschrieben und gebeten, sich mit ihrem Toyota Händler in Verbindung zu setzen.